Archiv der Kategorie: Bürgermeister

Johann Wäsler

Zur Person                        Aus der Amtszeit                                        Bilder 

Aus den Unterschriften einzelner Dokumente geht ein Ortsvorsteher Wäsler hervor, höchstwahscheinlich handelt es sich um Johann Wäsler, Wiesmüller (1819-1895). Johann Wäsler ist der zweitälteste Sohn von Johann Wäsler, Waslmüller und seiner Frau Anna, geb. Kirmair (Kottmühle). Er kauft 1850 die Wiesmühle vom Vorbesitzer Alois Wäsler.

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Aus der Amtszeit

Über eine Wahl von Johann Wäsler gibt es im Archiv keine Unterlagen. 1854 findet sich die Unterschrift “J.Wäsler/Vorsteher” in einem Kassenbuch der Gemeinde, mit einem Beschluß über die Festlegung der Bezüge von Vorsteher und Pfleger. Ab 1856 unterschreibt wieder, wie schon von 1848 bis 1854, Nikolaus Greythanner. Möglicherweise war Greythanner  von 1854 bis 1856 krank oder konnte sein Amt aus anderen Gründen nicht ausüben und wude solange von einem der beiden Wäslers vertreten.

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Bilder

Aus dem Kassenbuch der Gemeinde 1854 – Festlegung der bezüge von Vorsteher und Pfleger mit der Unterschrift von Johann Wäsler, 30.9.1854

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Nikolaus Greithanner – “Weigl” von Ursprung

Zur Person                       Aus der Amtszeit                            Bilder

Nikolaus Greythanner, Weigl von Ursprung”, geboren 1808, heiratete 1841 Ursula Spitzner aus Ursprung, Hoferbin des “Weiglhofs” und wurde so “Weigl von Ursprung”. Auch aus einer zweiten Ehe mit Maria Mayer aus Ginsham gingen keine Kinder hervor, sodass der Hof an den Neffen seiner zweiten Frau überging. Nikolaus Greythanner starb 1878 in Glonn.

Aus der Amtszeit

Nikolaus Weigl war Ortsvorsteher von 1848 bis 1856. Das erste erhaltene Ratsprotokoll der Gemeinde stammt aus dem letzten Jahr seiner Amtszeit. Es ist der Antrag an das kgl. Landgericht Ebersberg eine Schranne (Getreidemarkt) in Glonn einrichten zu dürfen. 

Im August 1857 brannte infolge Blitzschlag der Hof des Pflegers (Kassenführers) Martin Sigl in Reinstorf vollständig ab. Wie die Gemeinde dem kgl. Landgericht Ebersberg mitteilte, wurden dabei auch die Kassenbücher des laufenden Jahres sowie alle dazugehörigen Rechnungen und Belege vernichtet. Das erste erhaltene Protokollbuch beginnt 1856;  ob die davor abgeschlossenen Protokollbücher der Ausschuß- und Gesamtgemeindeversammlungen ebenfalls bei dem Brand verlorengingen, ist nicht klar. Aus der Zeit seit 1848 sind noch einzelne Kassenbücher und Bücher der Armen- und Schulkasse, sowie vereinzelter Schriftverkehr erhalten.

Zu Beginn seiner Amtszeit als Vorsteher wurde mit dem “Gesetz über die Aufhebung der standes- und gutsherrlichen Gerichtsbarkeit”, die letzten Reste der Grundherrschaft durch Klerus und Adel abgeschaft. Die bauern erhielten damit die Eigentumsrechte an ihren Höfen,waren allerdings statt mir grundherrlichen Abgaben mit (ablösbaren) Bodenzinsen belastet. Die niedere Gerichtsbarkeit ging von den Grundherren auf staatliche Behörden über. 

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Ortsvorsteher vor 1848

Ortsvorsteher gab es in den bayerischen Gemeinden seit 1808, davor waren Obmänner mit einigen wenigen Aufgaben der dörflichen Gemeinschaft betraut. Die niedermaier Chronik von 1909 nennt noch einige Vorsteher vor 1848, Hans Obermair hat die in der Niedermair Chronik erwähnten um weitere ergänzt: Nachweise sind oft nur einzelne Unterschriften oder Erwähnungen auf anderen Dokumenten (z.B.Kaufverträgen oder Beschwerden)

Obmann Kranner um 1807
Josef Wenig “Huberbauer”, Glonn um 1810
Sigmund Wagner, Wirt, vor 1821
Mathias Beham, Zimmerermeister, um 1821
Josef Angerer um 1828
Johann Obermair um 1831
Franz Schuster um 1835
Anton Ehscheid, Schmied, Balkham, um 1842
Thomas Grasberger, Kreuz, 1847

 

 

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