Archiv der Kategorie: Verwaltung&Politik

Bürgermeister und Gemeinderat 1933-1945

Auflösung und Neuberufung

Nach der Machtergreifung am 30.1.1933 wurden durch das “Vorläufige Gesetz zur Gleichschaltung der Länder mit dem Reich” vom 31.3.1933, alle Volksvertretungen in Ländern und Gemeinden aufgelöst. Die Neubildung der Vertretungen in Ländern und Gemeinden wurde daraufhin nach dem Stimmenverhältnis der letzten Reichtagswahl vom 5.3.1933 vorgenommen. §12 des Gesetzes bestimmte:
“(1) Die gemeindlichen Selbstverwaltungskörper (Kreistage, Bezirkstage, Bezirksräte, Amtsversammlungen, Stadträte, Stadtverordnetenversammlungen, Gemeinderäte usw.), auf welche die Grundsätze nach Artikel 17 Abs. 2 der Reichsverfassung Anwendung finden, werden hiermit aufgelöst.
(2) Sie werden neu gebildet nach der Zahl der gültigen Stimmen, die bei der Wahl zum Deutschen Reichstag am 5. März 1933 im Gebiet der Wahlkörperschaft abgegeben worden sind. Dabei bleiben Stimmen unberücksichtigt, die auf Wahlvorschläge der Kommunistischen Partei oder solche entfallen sind, die als Ersatz von Wahlvorschlägen der Kommunistischen Partei anzusehen sind.”  und §14 präzisierte:
(2) Zur Einreichung von Wahlvorschlägen sind alle Wählergruppen befugt, auf deren Wahlvorschlag im Gebiet der Wahlkörperschaft am 5. März 1933 Stimmen entfallen sind; dies gilt nicht für die Kommunistische Partei und solche Wählergruppen, deren Wahlvorschläge als Ersatz von Wahlvorschlägen der Kommunistischen Partei anzusehen sind. (Vorläufiges Gesetz zur Gleichschaltung der Länder mit dem Reich vom 31.03.1933)

Der Gemeinderat war nun nur noch die Bezeichnung für eine Person, nicht mehr für ein Gremium. Die berufenen Gemeinderäte hatten kein politisches Mandat, ihre Aufgabe war, dem Bürgermeister als alleiniges Vertretungsorgan der Gemeinde zu beraten und seine Entscheidungen zu vertreten. Der Bürgermeister selbst wurde aus der Mitte der Gemeinderäte gewählt, die Kreisleitung des NSDAP musste der Wahl zustimmen.

Bürgermeister und Gemeinderäte 1933-1945

Nach der Machtergreifung am 30.1.1933 wurden die 1929 gewählten Gemeinderäte umgebildet, als Grundlage diente das  “Vorläufige Gesetz zur Gleichschaltung der Länder mit dem Reich” vom 31.3.1933. Nur die bei der letzten Wahl vertretenen Parteien (mit Ausnahme der bereits verbotenen KPD) konnten Wahlvorschläge einreichen, aus denen dann im entsprechenden Verhältnis die Gemeinderäte berufen wurden.
Nach dieser “Umbildung” des Gemeinderates stellte der Bayerische Bauern- und Mittelstandbund 2 Räte, die bayerische Volkspartei 5 Räte und die NSDAP 3 Räte. Die so berufenen Gemeinderäte sollten bis 1937 im Amt bleiben und dann von der Parteileitung neu berufen oder ersetzt werden.

Bayerische Volkspartei Winhart, Ludwig; Mayer, Ludwig; Beham, Paul; Wimmer, Peter; Haas, Markus
NSDAP Lanzenberger, August; Hingerl, Josef; Maier, Rupert;
Bayer. Bauern- und Mittelstandsbund Strauß, Alfons; Auer, Isidor;

 

Ludwig Mayer wurde auch vom umgebildeten Gemeinderat am 26.4.1933 wieder zum Bürgermeister gewählt.

Zum zweiten Bürgermeister wählte der neue Gemeinderat am 2.Mai Florian Lechner, der allerdings von der Kreisleitung der NSDAP nicht akzeptiert wurde. Die Wahl wurde wiederholt und August Lanzenberger wurde am 8.Mai zum 2. Bügermeister gewählt

Nach  Verbot, bzw. Selbstauflösung aller anderen Parteien und der Abberufung einzelner Gemeinderäte traten am 8.September sowohl erster als auch zweiter Bürgermeister zurück und von  den neu berufenen Gemeinderäten wurde Georg Lanzenberger zum ersten Bürgermeister gewählt. Zum zweiten Bürgermeister wählte die Versammlung am 26.9.1933 dann Franz Sales Maier.

Die von der Kreisleitung berufenen Gemeinderäte waren ab 8.9.1933:
Landthaler, Josef, Baumeister in Glonn
Beham, Korbinian, Bezirksstraßenwärter in Glonn
Höllweger, Max, Hauptlehrer in Glonn
Brachmann, Josef, Schreiner in Glonn
Danner, Jakob, Postbote in Glonn
Esterl, Sebastian, Landwirt in Reisenthal
Kleinmeier Georg, jun.
Wimmer, Josef, Bauer in Mattenhofen
Hingerl, Josef, Kastenseeon

Der Gemeinderat bestand nun ausschließlich aus von der Kreisleitung der Partei berufenen Mitgliedern, gemäß der “Gleichschaltung” und dem Führerprinzip hatte der Gemeinderat kein Stimmrecht mehr,  seine Beschlüsse waren nicht bindend und der Bürgermeister hatte die alleinige Entscheidungsbefugnis in der Gemeinde.

Im September 1935 fand eine neuerliche Umbildung des Gemeinderates statt. Anlass war die neue Gemeindeordung von 1935.

Die Kreisleitung berief zum neuen 1. Beigeordneten den NS Stützpunktleiter Valentin Nagl, Franz Sales Maier wurde 2.Beigeordneter. Neu in den Rat berufen wurden Isidor Raig, Landwirt und Augustin Georg, Verwalter in Herrmannsdorf. Bis 1945 änderte sich an der Besetzung des Gemeinderates nur noch wenig. Sebastian Esterl wurde 1937 entlassen, als er sich für den Verbleib der klösterlichen Lehrkräfte einsetzte. Zwischen 1937 und 1945 wurden folgende Nachrücker für ausscheidende Mitglieder (Militär, Wegzug, Tod) berufen: Richard Gürteler (1937-38), Ignatz Knallinger (1937-41), Konrad Friedrich (1938-45), Georg Kümmel 1937-45), Josef Kirchlechner (1939-45), Josef Gröbmayr (1941-45), Simonis, Josef (vorgeschlagen, aber nicht mehr berufen)

Beim Einmarsch der Amerikaner am 1.Mai 1945 bestand der Gemeinderat aus folgenden Personen:
Lanzenberger, Georg, Bürgermeister
Maier, Franz-Sales, Beigeordneter
Landthaler, Josef, Baumeister
Hingerl, Josef
Wimmer, Josef
Friedrich, Konrad
Kümmel, Georg
Kirchlechner, Josef
Gröbmayr, Josef

 

 

Abb. Seite 15/ Hans Obermair

 

 

 

 

Bürgermeister und Gemeinderäte 1924-1929

 

 

 

Bürgermeister

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Bürgermeister und Gemeinderäte 1900-1905

 

 

 

 

Bürgermeister und Gemeindebevollmächtigte 1894-1900

Gemeinderat und Bürgermeister und Kirchenverwaltung  für die Wahlperiode 1894-1899

 

 

Mit diesem Schreiben wurden die Gewählten vom Bezirksamt bestätigt und der Bürgermeister aufgefordert, binnen 8 Tagen die erste Sitzung einzuberufen.

 

 

 

Georg Lanzenberger

Zur Person                                     

Georg Lanzenberger wurde 1897 als fünftes Kind von August Lanzenberger und Maria, geb. Huber geboren. Sein Vater, Gastwirt und Metzgermeister war Bürgermeister in Glonn von 1899 bis 1912. Mit 17 Jahren, kurz vor dem Ausbruch des ersten Weltkriegs will Georg Lanzenberger nach Südamerika reisen oder auswandern, zusammen mit Karl Koller. Sie werden vom Ausbruch des Krieges überrascht und während Karl Koller zurück nach Deutschland reist, wird Georg Lanzenberger während des krieges in England interniert. Im Lager beginnt er zu malen und lernt dort auch von anderen internierten Künstlern.

1919 beginnt er ein vierjähriges künstlerisches Studium an der Staatsschule für angewandte Kunst. 1932 heiratet Georg Lanzenberger und zieht mit seiner Frau von München wieder nach Glonn. Er wohnt zur Miete in der Filzen, dem ehemaligen Forstmeisterhaus.

Bis zur Machtergreifung ist Georg Lanzenberger in Glonn nicht politisch aktiv, zumindest gibt es keine berichte darüber. Am 1.5.1933 trat er als Parteimitglied Nr. 1927782 in die NSDAP ein. An diesem Tag wurde auch die Zusammensetzung des Gemeinderates neu geregelt. Nach dem dann folgenden Parteienverbot und endgültiger Gleichschaltung wurden neue Gemeinderatsmitglieder von der Kreisleitung bestimmt. Noch war der 1930 gewählte Bürgermeister Ludwig Mayer im Amt, aber nach seinem Rücktritt “aus Gesundheitsgründen” bestimmte die Kreisleitung Georg Lanzenberger zum neuen Bürgermeister.

Georg Lanzenberger war Bürgermeister während des Nationalsozialismus. Mit dem Einmarsch der Amerikaner am 1.5.1945 wurde Lanzenberger verhaftet und interniert. 1948 wurde er entlassen und im Spruchkammerverfahren zunächst als Minderbelasteter und dann als Mitläufer eingestuft. 
Er erwarb das Haus in der Filzen und lebte dort als Maler bis zu seinem Tod 1989.

Lanzenbergers Rolle in Glonn als Bürgermeister während der Zeit des Nationalsozialismus wird in dieser kurzen biographischen Notiz nicht erörtert.

Hans Obermair hat sich in zwei gründlich recherchierten Arbeiten mit der Zeit des Nationalsozialismus in Glonn und mit der Biographie des Malers Georg Lanzenberger auseinandergesetzt:

©Hans Obermair; Glonn 1933-1945, Selbstverlag;
Restexemplare bitte  im Archiv nachfragen
©Hans Obermair: Maler und Bürgermeister Georg Lanzenberger;
Kopien bitte im Archiv nachfragen

Im Zuge der Digitalisierung bemüht sich das Archiv des Marktes Glonn seine Bestände und Findbücher zugänglich zu machen, sodass jede/jeder Interessierte sich anhand von Dokumenten aus der Zeit ein Bild machen kann.

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Ludwig Mayer – “Neuwirt”

Zur Person             Aus der Amtszeit              Nachruf /Sterbebild                   Bilder

Ludwig Mayer, “Neuwirt”, 1890-1977

Ludwig Mayer wurde  am 31.12.1890 als 6. Kind der Eltern Magdalena Dichtl und Josef Mayer geboren.Er wäre gerne Berufsmusiker geworden, musste aber nach der Heimkehr aus dem ersten Weltkrieg und dem frühen Tod des Vaters (1914), die elterliche Gaststätte, den “Neuwirt” übernehmen. Der Musik blieb er sein Lebenlang treu, er gründete ein Haus-Salon-Orchester, wirkte im Kichenchor mit,veranstaltete Konzerte und beherbergte im “Neuwirt” berühmte Musiker wie den Komponisten Prof.Bialas. Am 3.10.1977 ist er in Glonn gestorben.

 

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Aus der Amtszeit

Nach den Wahlen am 8.12.1929 löste Ludwig Mayer 1930 Josef Meßner ab. Er trat als Kandidat der Liste”Einigung” aus BVP und Bauern- und Mittelstand zur Wahl an . Seine Gegenkandidaten waren Josef Altinger und  sein Vorgänger Josef Meßner.Das wichtigste Projekt seiner kurzen Amtszeit war der Bau des Rathauses am Marktplatz anstelle des alten “Surauerhauses”und die Einführung eines Glonner Wappens mit Forelle und Mühlrad.

Nach der Machtergreifung lösten die Nationalsozialisten zum 1.4.1933 den Gemeinderat auf und bestimmten die Angleichung der Gemeinderatssitze an die Ergebnisse der Reichtagswahl vom 5.3.1933. Ludwig Mayer blieb Bürgermeister, bis er am 8.9.1933 aus “Gesundheitsgründen” zurücktrat, eher wahrscheinlich ist, dass er zum Rücktritt gedrängt wurde, da er bis dahin noch nicht in die Partei eingetreten war. Auch der zweite Bürgermeister, August Lanzenberger trat zurück. Am 8.9.1933 wurde dessen Bruder,der Kunstmaler Georg Lanzenberger zum ersten und Franz-Sales Maier zum zweiten Bürgermeister gewählt. 

Fast alle Gemeinderatsmirglieder mussten spätestens zu diesem Zeitpunkt ihr Amt wegen des inzwischen eingetretenen Parteienverbots abgeben und es wurden von der Kreisleitung 9 neue Gemeinderäte bestimmt.

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Nachruf/Sterbebild

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Bilder

Familie Ludwig und Maria Mayer, geb. Winhart mit ihren Kindern und einer Angestellten vor dem “Neuwirt”, etwa 1925  

Im Lazarett Zinneberg bei einer Aufführung “Heimatklänge”, drei Herren mit Mandoline, Klavier und rechts Ludwig Mayer mit Geige, 1917

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Josef Meßner

Zur Person                       Aus der Amtszeit                     Nachruf                        Bilder

Joseph Meßner
Bürgermeister 1919-1930

Josef Meßner wurde 1867 als Sohn des Malers und Vergolders Peter Meßner in Glonn geboren. Sein Onkel war der früh an einer Bleivergiftung verstorbene Kirchenmaler Magus Meßner. Josef Meßner übernahm nach dem ebenfalls frühen Tod seines Bruders (auch Kirchenmaler) das Anwesen am Marktplatz und richtete etwa 1891 eine Schlosserwerkstatt ein. Mit seiner Frau Therese, geb. Zitzelsberger hatte er vier Kinder: Berta, Hedwig, Maria und Josef. Er starb 1952 in Glonn.

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Aus der Amtszeit

Am 6.6.1919 fanden die ersten Wahlen im jungen Freistaat Bayern nach dem Ende der Monarchie statt. Zum ersten Mal hatten alle Männer und Frauen ab 21 Jahren das aktiver und passive Wahlrecht. Der Gemeinderat umfasste wie bisher 12 Gemeinderäte und den 1.Bürgermeister.

In Glonn gab es bei 1652 Einwohnern 944 Wahlberechtigte, davon 464 Männer und 480 Frauen. Zur Abstimmung gingen 550 Personen, davon 285 Männer und 265 Frauen. Zum ersten Mal kandidierte auch eine Frau als Bürgermeisterin: Creszenz Lechner, die Ehefrau des Zimmerers Florian Lechner. Die anderen Kandidaten waren Nikolaus Niedermair (Bauernbund) und  Joseph Landthaler (BVP). Joseph Meßner trat für die Sozialdemokraten an und erhielt 317 Stimmen. Mit der Liste “Einigkeit” traten alle Bewerber um den Gemeinderat gemeinsam an.

Bei der nächsten Wahl am 7.12.1924 traten als Bürgermeisterkandidaten Joseph Meßner und Johann Kiermair an. Mit 456 Stimmen von 765 abgegebenen Stimmen wurde Joseph Meßner wiedergewählt. Die Gemeinderatskandidaten traten, wie schon 1919, auf einer gemeinsamen Liste an.

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Nachruf/Sterbebild

 

Bilder

Familie Joseph und Therese Meßner mit den Kindern Berta(+1892), Hedwig(*1898) und Maria (*1907), etwa 1910

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August Lanzenberger

Zur Person                       Aus der Amtszeit                   Nachruf                            Bilder

August Lanzenberger *1863+1912
Bürgermeister von 1899-1912

 August Lanzenberger wurde  am 10.11.1863 als Braumeisterssohn in Beyharting geboren.
Er starb am 8.1.1912 mit nur 49 Jahren in Glonn.

August Lanzenberger war Metzger, das Bürgerrecht in Glonn erwarb er am 3.3 1885, um dann am 23.3.1885 Maria Gruber aus Siegertsbrunn zu heiraten und sich in Glonn niederzulassen.

Damit legitimierten sie das erstgeborene, uneheliche Kind und bekamen weitere 6 Kinder, von denen (nur) eines im Kindesalter starb.

1873 hatte sein Vater Anton Lanzenberger das Anwesen Hs.Nr.4 gekauft, das Gasthaus Mühllehner; 1898 kaufte August  das Nachbaranwesen dazu, riss beide Gebäude ab und an deren Stelle entstand das heutige Gebäude,  das “Gasthaus Lanzenberger”.

1899 wurde er zum Glonner Bürgermeister gewählt und behielt dieses Amt bis zu seinem Tod im Jahr 1912.  

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Aus der Amtszeit

August Lanzenbergers Amtszeit während der “Prinzregentzenzeit” war durch sich stetig vermehrenden Wohlstand und technischen Fortschritt auch auf dem Lande gekennzeichnet. Die  Lokalbahn,  5 Jahre vor seinem Amtsantritt gebaut, verband Glonn nun endlich nicht nur bei schönem Wetter mit Grafing, Ebersberg und München und wurde rege genutzt.

Auch die Sommerfrischler und Ausflügler aus München begannen sich für Glonn und seine schöne Landschaft zu interessieren – der Verschönerungsverein gab 1908 den ersten Prospekt heraus. Zu den um die Jahrhundertwende gegründeten Vereinen kamen immer noch neue hinzu, das bürgerschafltiche Engagement belebte die dörfliche Gesellschaft. Die Elektrifizierung schritt voran, schon 1904 wurden die 15 Straßenlaternen auf elektrischen Betrieb umgestellt. Im Jahr 1901 erhielt der aufstrebende Ort das Recht, sich “Markt Glonn” zu nennen.

Glonn war mit rund 1600 Einwohnern immer noch der zweitgrößte Ort im Landkreis nach Ebersberg und es sollte noch bis nach dem Zweiten Weltkrtieg dauern, bis sich das änderte. 

Zwei große Bauprojekte in Lanzenbergers Amtszeit waren ein neues Feuerwehrhaus in der heutigen Wolfgang-Wagner-Straße und das Mädchenschulhaus.

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Nachruf     

 

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Bilder

oben: der alte Gasthof Lanzenberger wurde 1898 abgerissen und neu aufgebaut.

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