Josef Meßner

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Joseph Meßner
Bürgermeister 1919-1930

Josef Meßner wurde 1867 als Sohn des Malers und Vergolders Peter Meßner in Glonn geboren. Sein Onkel war der früh an einer Bleivergiftung verstorbene Kirchenmaler Magus Meßner. Josef Meßner übernahm nach dem ebenfalls frühen Tod seines Bruders (auch Kirchenmaler) das Anwesen am Marktplatz und richtete etwa 1891 eine Schlosserwerkstatt ein. Mit seiner Frau Therese, geb. Zitzelsberger hatte er vier Kinder: Berta, Hedwig, Maria und Josef. Er starb 1952 in Glonn.

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Aus der Amtszeit

Am 6.6.1919 fanden die ersten Wahlen im jungen Freistaat Bayern nach dem Ende der Monarchie statt. Zum ersten Mal hatten alle Männer und Frauen ab 21 Jahren das aktiver und passive Wahlrecht. Der Gemeinderat umfasste wie bisher 12 Gemeinderäte und den 1.Bürgermeister.

In Glonn gab es bei 1652 Einwohnern 944 Wahlberechtigte, davon 464 Männer und 480 Frauen. Zur Abstimmung gingen 550 Personen, davon 285 Männer und 265 Frauen. Zum ersten Mal kandidierte auch eine Frau als Bürgermeisterin: Creszenz Lechner, die Ehefrau des Zimmerers Florian Lechner. Die anderen Kandidaten waren Nikolaus Niedermair (Bauernbund) und  Joseph Landthaler (BVP). Joseph Meßner trat für die Sozialdemokraten an und erhielt 317 Stimmen. Mit der Liste “Einigkeit” traten alle Bewerber um den Gemeinderat gemeinsam an.

Bei der nächsten Wahl am 7.12.1924 traten als Bürgermeisterkandidaten Joseph Meßner und Johann Kiermair an. Mit 456 Stimmen von 765 abgegebenen Stimmen wurde Joseph Meßner wiedergewählt. Die Gemeinderatskandidaten traten, wie schon 1919, auf einer gemeinsamen Liste an.

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Nachruf/Sterbebild

 

Bilder

Familie Joseph und Therese Meßner mit den Kindern Berta(+1892), Hedwig(*1898) und Maria (*1907), etwa 1910

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