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Von Glonn nach Unterelkofen

Teilstrecke: 10,3 km
Anfahrt:
Nach Glonn: Buslinien 413, 440 und 463
Nach Unterelkofen: Buslinie 447, 9495, 2447, Bahnlinie DB 50
Nach Grafing-Stadt: S-Bahnlinie S5, Buslinien 440, 442, 444, 445, 447, 2447, 9421, 9441 und 9495

Nach dem Besuch der Pfarrkirche in Glonn, die dem HI. Johannes geweiht ist und in den Jahren 1993/94 im Innenraum vollständig renoviert worden ist, gehen wir in östlicher Richtung die Professor-Lebsche-Straße ca. 250 m. überqueren dabei die in Nord-Süd-Richtung fließende Glonn (an der Brücke ein altes Mühlrad = Glonner Marktwappen) und halten uns dann links. Richtung Grafing und Ebersberg (Zinneberger Straße = EBE 13). Nach ca. 250 m gehen wir an der Wolfgang-Koller-Straße (Staatsstraße 2351 ( sie führt nach Moosach) vorbei und folgen weiterhin auf der linken Straßenseite der Zinneberger Straße bergauf bis zur Ortstafel (ca. 1 km). Gleich nach der Ortstafel sehen wir ein kleines Kommunalgebäude (Wasserwerk) auf unserer Straßenseite, dahinter befindet sich der Eingang in den Park des Schlosses Zinneberg. Sollte das Eingangstor verschlossen sein, so gehen wir die Zinneberger Straße geradeaus bis zur nächsten Straßenkreuzung. wo wir der Straße nach links (Norden) folgen bis wir wieder auf unsere Markierung stoßen.

Ist das Eingangstor zum Naturschloßpark am Steilufer der Glonn geöffnet. so gehen wir bergauf bis wir den Hof des Schlosses erreichen (250 m). Dort gehen wir an der nördlichen Gebäudeseite entlang (Schule mit Internatsbetrieb), halten uns stets links und erreichen nach dem letzten Gebäudeteil einen nach Norden führenden Weg (links Wald, rechts Viehweide). Diesen Punkt erreichen wir aber auch. wenn wir uns vom Schloßhof aus stets rechts halten, wir stoßen auf eine querende Straße (wir sehen dabei vor uns einen Weiher) und folgen ihr nach links, um nach 300 m ebenfalls an den besagten Punkt zu gelangen. Jetzt folgen wir der Sandstraße ca. 300 m bis zu einer Straßengabel im Wald. Hier folgen wir dem Weg nach rechts (Ost) bis wir nacheiner andreaskreuzförmigen Wegkreuzung auf eine querende nordsüdverlaufende andstraße stoßen, der wir nach links (Nord) folgen.

Nach einem einige hundert Meter langen Linkskurvenzug umfangen uns Wiesenflächen mit verschiedenen modernen Kunstwerken. Dort erblicken wir nach ca. 500 m das Gut Sonnenhausen. das zum Öko-Gut Hermannsdorf gehört. Am Gutshofeingang angelangt, können wir den Jugendstil des ehemaligen Besitzes des Grafen Büssing bewundern. Graf Büssing wollte vor der Jahrhundertwende im Königreich Bayern Kronrat werden, schaffte es aber trotz seinem vielen Reichtum nicht. Nach seiner Niederlage verkaufte er seine Güter Sonnenhausen, Georgenberg, Hermannsdorf und Niederseeon sowie sein Schloß Zinneberg und quartierte sich als Junggeselle bis zu seinem Tod in ein Gastzimmer des Gasthofes zur Post in Glonn ein. Wir setzen unseren Weg fort (200 m) und bewundern am benachbarten Schweigerhof die Rinder im Freilaufstall (noch oder bis vor kurzem). Nach dem Hof gehen wir den Weg geradeaus und gelangen nach 200 m an eine Weggabel.

Wir folgen dem schmäleren Weg in Richtung Nordosten bis zum Waldeck. Dort betreten wir den Hochwald und folgen dem etwas verwachsenen Waldweg bis wir nach ca. 200 m wieder auf eine Forststraße stoßen, der wir dann einen Kilometer bis zur Kreisstraße EBE 13(Grafing – Glonn) folgen. Am Wegzwickel halten wir uns nach links und gehen an der relativ verkehrs- reichen Asphaltstraße 200 m Richtung Grafing (links, Norden), um dann wieder einer Sandstraße durch Wiesen nach rechts in den Wald zu folgen. Nach 250 m stoßen wir auf die querende Straße nach Wildenholzen (800 m, Einkehrmöglichkeit Cafe’ Bauer). Wir gehen nach rechts, Richtung Süden, nach 250 m folgen wir der Straße zum Weiler Eichtling nach links (Ost).

Nach 600 m biegt ein Weg nach rechts ab, das Gelände ist hier mit Stangenzaun und Hecken umfaßt, der zum Ökogut Herrmannsdorf führt, wo Einkehr- und Einkaufsmöglichkeit besteht. Wir setzen unseren Weg fort und erreichen nach 300 m den Weiler Eichtling. Wir gehen durch den Weiler Eichtling, der längst keine reine Bauernhofsiedlung mehr ist, sondern mehr zu Wohnhäusern und Reiterhof umfunktionierte Höfe hat. Danach führt uns der aussichtsreiche Weg steilbergab in einer nach Norden ausholenden weiten Serpentine in das trogförmige Moosachtal hinab. Auf der Anhöhe des nordseitigen Moosachtal- hochufers thront die St.-Michael-Kirche von Alxing. Am Fuß des Hanges, en wir herabstiegen, liegt rechts von uns ein Sommerstall für Rinder. Vor uns eine kultivierte Moorlandschaft, das Brucker Moos. Es ist seit 1924 weitgehend rockengelegt.

Jetzt befinden wir uns in einem Schutzgebiet für Wiesenbrüter. Der Weg darf hier laut Gesetz nicht verlassen werden. Hier können gelegentlich uch Störche, Reiher und andere seltene Vogelarten beobachtet werden. 400 m nach dem Stall queren wir auf einer kleinen Brücke die Moosach, um dann 200 m weiter, vorbei an Bäumen und Gebüsch, über eine weitere Brücke einen zweiten Bachlauf der Moosach zu queren. Links auf dem Moosachtalboden sehen wir Bruck mit seiner Peter-und-Paul- Kirche. In Bruck befindet sich das Gasthaus Bruck, doch es verlangt einigen Aufwand, um dorthin zu gelangen. Immer wieder gliedert ein kleines Wäldchen oder Gebüsch die nassen und trockenen Moorwiesen auf. Schilfrohr an kleinen Entwässerungs- gräben macht die Landschaft malerisch. Hinter uns im Südwesten ragt das Hochufer auf und der Giebel eines Bauernhauses von Eichtling grüßt herunter, vor uns lockt Alxing zur Einkehr ins Wirtshaus (Holzverbund 1850/60 am Hofgebäude).

Einen knappen Kilometer nach der Moosachbrücke treffen drei Wege zusammen und unser Weg führt jetzt bergauf, an inem stattlichen einzelnstehenden Bauernhof vorbei, auf die Teerstraße (200 m), die von der Kreisstraße EBE 13 in das Dorf Alxing hinaufführt (300 m). Hier treffen wir auf den Gasthof Alxinger Wirt und eine Bäckerei. Unser erster Besuch gilt der St.-Michael- Kirche mit ihrer landschaftlich reizvollen Lage als Aussichtskanzel. Bei klarem Wetter bietet dieser Platz eine unvergleichliche Aussicht im Bogen von Nordwest über West nach Südost. Das Moosachtal, Bruck, hinein ins Glonn- und Mangfalltal, bis hin zum Mangfallgebirge. Auf dem Dorfplatz treffen wir auf das neue Verwaltungsgebäude der Gemeinde Bruck und die Haltestelle der Buslinie 440 (Grafing-Bhf./S5 und DB 50 – Bruck – Moosach – Glonn und zurück). Nach Einkehr und Versorgung können wir unseren Weg fortsetzen und gehen südostwärts durch die Ortschaft, bis wir auf die Straße Pienzenau – Obereichhofen stoßen (100 m), der wir nach rechts (Südost) ca. 100 m folgen, bis ein Feldweg nach links, genau nach Osten, abzweigt.

 

Ihm folgen wir durch weithügeliges Acker- und Wiesenland, bis wir nach 800 m wieder auf Wald treffen. Unterwegs sichten wir ein sonderbares abstraktes Kunstgebilde unbekannter Herkunft. Links vorn Weg (nördlich) sehen wir eine 220-kV-Hoch- spannungsleitung, die vorn Münchner Norden bis nach Marienberg bei Rosenheim und weiter führt. Nach 300 m Wald treten wir wieder auf Wiesenland und sehen unter uns die Einöde Loch, die hier in einem kleinen Bachtal an einer Wasserscheide zwischen Moosach und Attel liegt. Das Bacherl fließt der Attel und nicht der nähergelegenen Moosach zu. Wir Stoßen hier auf die Straße Obereichhofen – Hittlkofen, die wir queren, um gleich wieder entlang einem Stück Waldrand mit Buchen in den Wald zutreten. Unser Weg führt jetzt Richtung Südost durch das Gehölz (400 m), bis er auf einen querenden Waldweg stößt, dem wir nach links (Ost) folgen.

Nach 200 m treten wir wieder aus dem Wald und befinden uns im Atteltal. Nach ca. 300 m Wiesen und Felder treffen wir auf eine Sandstraße (Obereichhofen – Oberelkofen), auch die Hochspannungsleitung quert hier die Sandstraße. Wir gehen jetzt in Richtung Norden nach Oberelkofen, das wir am südlichen Dorfeingang auf der Staatsstraße 2089 (Oberelkofen – Lorenzenberg) betreten. Hier finden wir einen Bahnhaltepunkt der Bahnstrecke DB 50 München – Rosenheim und Haltestellen der Buslinien 9495 (Grafing-Bhf./S5/DB 50 – Lorenzenberg – Aßling – Oberelkofen – Rosenheim/DB 50 und zurück) und 447 (Lorenzenberg – Oberelkofen – Grafing-Bhf./S5 und zurück vor. Der Gasthof Hupfer (Eintragungsstelle, siehe Kap. 8) lädt uns zu Rast und Brotzeit ein. Wir schauen uns die hübschgelegene Barockkirche an und besuchen die Gedenkstätte eines dramatischen Unglücks. Im Juni 1945, kurz nach Ende des Zweiten Weltkrieges, blieb ein Transportzug mit heimkehrenden Wehrmachts- angehörigen wegen eines Schadens an der Lokomotive liegen. Ein nachfolgender schwerer Güterzug mit amerikanischen Panzern prallte mit voller Wucht auf den stehenden Zug. 104 deutsche Soldaten und ein Amerikaner fanden den Tod.

Sie sind hier auf einem kleinen Soldatenfriedhof begraben. Nach dem Besuch der Gedenkstätte wechseln wir auf der Teerstraße nach Unterelkofen auf die andere Seite der Bahnlinie DB 50 (München – Rosenheim) und erreichen auf dieser nach ca. 700 m in Richtung Nordost die Schloßanlage von Unterelkofen, die sich seit Generationen im Besitz der Grafen von Rechberg befindet. Wenn wir nun nach links (Nordost in die Dorfstraße von Unterelkofen einbiegen, sie führt auch in die Stadt Grafing (Schloßstraße), kommen wir nach 100 m zur Schloßgaststätte (Eintragungsstelle, siehe Kap.8). Nach der Einkehr können wir das Schloß Elkofen besichtigen, aber leider nur von außen, da es bewohnt ist. Vor dieser Höhenburganlage sollen hier bereits im 10. Jh. Festungs- bauten bestanden haben. Der Kern der Burg wurde 1383 ausgebaut und war bis 1506 im Besitz der bayerischen Herzöge. Die obere Burg ist spätgotisch und besteht aus Bergfried, Pallas, Kemenate (früher der einzige heizbare Raum, der vorzugs- weise von den Frauen bewohnt wurde), Dürrnitzstock und Wehrgang. Die Vorburg entstand in der Zeit des 14. und 16. Jh.s Die St.-Georg-Kapelle wurde 1516 erbaut und 1719 barockisiert. Die Nebengebäude stammen hauptsächlich aus dem 17. Jh. – Im Jahr 1664 wurde ein weiterer Ausbau der Burg durchgeführt. Die Grafen von Rechberg erwarben die Burg vom bayerischen Herzog und bauten sie zu einem Jagdschloß um. Um 1800 wurde der Wassergraben der Burg in eine Parkanlage verwandelt.

Als der Zweig des Grafengeschlechts ausstarb, verfiel die Burg. 1871 erwarb ein anderer Zweig der Grafen von Rechberg die Burganlage und ließ sie 1899 von Gabriel von Seidl neu gestalten. Nach der interessanten Besichtigung suchen wir uns ein Quartier in der näheren Umgebung, wobei wir sicher in der Stadt Grafing fündig werden. Grafing liegt nördlich zweier bewaldeter Oser-Hügel aus der letzten Kaltzeit, dem Großen und dem Kleinen Dobel. Auf der Straße, die uns bereits zur Schloßgaststätte führte, können wir nach etwa 1,5 km den Marktplatz von Grafing-Stadt erreichen (Allee, dann Schloßstraße, Rosenheimer Straße links (Nord)). In dessen Nähe sich der S-Bahnhof der Linie S5 (Herrsching – München – Ebersberg) und die Haltestellen der Bus- linien 444 (Schalldorf – Aßling – Grafing-Stadt/S5 – Grafing-Bahnhof/S5/DB 50 und zurück) und 445 (Grafing-Stadt/S5 – Grafing- Bahnhof/S5/DB 50 – Ebersberg/S5 – Erding/S6 und zurück) befinden. Grafing ist eine sehenswerte Kleinstadt mit Stützpunkten aller Art.

Von Aying nach Glonn

Teilstrecke: 8,2 km
Anfahrt:
Nach Aying: S-Bahnlinie S1, Buslinie 9572
Nach Glonn: Buslinien 413, 440 und 463

Am Bräustüberl in Aying folgen wir nach links (Norden) der Straße, die mitten durch das Brauereigebände führt, und erreichen nach ca. 200 m die querende Dorfstraße. Alte Bauernhäuser und Spuren der alten Infrastruktur erzählen vom Werdegang der Bauernsiedlung Aying. Wir folgen der Dorfstraße nach rechts (Osten), überqueren die Hauptstraße (Staatsstraße 2081, Aying – Zorneding – Markt Schwaben) und folgen der Lindacher Straße nach Ostnordost (geradeaus) zum Dorf hinaus. Nach 250 m quert eine Hochspannungsleitung unseren Weg und nach 900 m, leicht bergauf, durch hügeliges Wiesenland, erreichen wir den Wald. Es lohnt sich, das Landschaftsbild im Zurückschauen öfter zu betrachten. Unser Waldweg, eine gut ausgebaute Sandstraße im Egmatinger Forst, führt meist bergauf und schlängelt sich in wechselnden Nordost Richtungen durch eiszeitliches, bewaldetes Hügelland. Zunächst kommen wir an einer lourdes-Grotte vorbei, die rechts an einem Stück des noch erhalten gebliebenen Hohlweges steht. Kurz danach kommen wir an einer Holzkapelle am rechten Wegrand vorbei, die uns bei Regen Unterstand bietet. Links und rechts am Weg begleiten uns kleine interessante Toteiskessel, mehr oder weniger verlandet, die zu bestimmten Zeiten auch die Mückenplage fördern. Wir bewegen uns immer schön geradeaus durch Herrnholz und Bernrieder Holz, müssen aber nach ca. 1,7 km darauf achten, daß der Weg nach Lindach Richtung Norden, also nach links, abbiegt. Sonst endet der Forstweg am Wald- und Wiesenrand, also die GELB-WEISS-Markierung beachten. Nach dem Abbiegen erreichen wir nach ca. 200 m den Waldrand und sehen bereits den Weiler Lindach mit seiner kleinen Spitzturmkapelle und seinen Bauern- häusern in traditioneller Tuffsteinbauweise vor uns. Im Weitergehen erscheint rechts in der Ferne das Dorf Münster, Nach weiteren 350 m haben wir den Ortsrand von Lindach erreicht und queren an einem Feldkreuz die Asphaltstraße Egmating-Münster ab hier begleitet uns die Glonner Wanderwegmarkierung Nr. 2 (Rot) bis nach Steinhausen bei Glonn) und folgen der schmalen Teerstraße (Lindach – Schlacht). Zur Rechten begleitet uns im Blickfeld der Weiler Kreuz mit seiner romanischen Kirche, deren Turm eine barocke Haube trägt, Nach ca. 250 m zweigt dann ein Feldweg nach links (Norden) ab und erreicht nach guten 100 m wieder den Wald des Egmatinger Forstes.

Nach 650 m Waldweg durch das Kreuzer Holz betreten wir die Sumpfwiesen südlich des Kastensees, der auch ein Überbleibsel der letzten Eiszeit ist. Er steht heute unter Natur- und Landschaftsschutz und ist mit 7 ha der drittgrößte See des Landkreises Ebersberg. Sein Moorbereich ist wirtschaftlich unberührt. Unser Weg führt am Ostufer des Kastensees vorbei (Badeanstalt) und erreicht nach 400 m die Kreisstraße EBE 14 (Egmating – Glonn). Wenn wir jetzt einkehren wollen, dann folgen wir der Teerstraße (EBE 14) links (Nordwesten) nach Kastenseeon hinein. Hier finden wir, außer Gasthaus und Dorfkapelle, auch die Haltestelle der Buslinie 463 (nur werktags: Glonn – Egmating – Zorneding – Poing) vor. Wenn wir unseren Weg Richtung Glonn fortsetzen wollen, dann queren wir hier am Kastensee die Kreisstraße EBE 14, folgen ihr ca. 50 m nach rechts (Südosten), biegen dann in einen Feldweg nach links (Norden) ein und folgen diesem wiederum ca. 50 m bis zu einem Feldkreuz, wo wir dem Feldweg, der nach rechts (Osten) abzweigt, folgen. Jetzt geht es durch hügeliges Wiesen- und Ackerland. Links vor uns im Norden die bewaldete Erhebung des Vogelherdholzes mit dem Aussichtspunkt Finkenhöhe. Unserem Weg folgen wir rund 700 m und stoßen dann auf eine querende Straße, der wir nach rechts (Süden) folgen, um dann nach ca. 200 m wieder auf einen Feldweg nach links (Südosten) einzubiegen. Zunächst erklimmen wir den Wiesenhang links vor uns auf der Nordseite ein kleiner Wiesenweiher), um dann nach dem Scheitelpunkt, etwas bergab, an einem Feldkreuz mit Bank die Aussicht zu genießen. Unter uns auf dem Glonner Wiesen- plateau über dem Kupferbachtal die Weiler Reinstorf, Kreuz (Kircherl) und Balkham. Links, über uns, sehen wir die Finkenhöhe mit einem Haus im Wald. Unser Weg macht am Wiesenhang einen Bogen nach rechts (Süden) in Richtung Reinstorf, doch wir folgen gleich danach dem Feldweg, bzw. Trampelpfad, nach links (Südsüdost). Vor uns rechts sehen wir Bäume, Gebüsch und eine Feldscheune. Wir gehen daran vorbei, erreichen nach ca. 500 m Steinhausen und kommen, am Gebäude einer Möbelfirma entlang, an die geteerte Ortsverbindungsstraße Ursprung – Steinhausen – Balkham (Verkehrsinsel mit Kastanie, Wegkreuz und Alpenblicksitzbank). Wir queren die Straße und gehen das gegenüberliegende Straßerl nach links (Norden), hinunter ins Mühlthal. Wir kommen an einigen alten weiblichen Pappeln, sprich Espen, links am Weg, vorbei, dann sehen wir zwei kleine Fischteiche, eingezäunte Viehweiden. links und rechts werden die Hochuferhänge des Mühlthals höher. Wir kommen zu mehreren Bauernhöfen. Hinter dem Hof Mühlthal Nr. 10 befindet sich das Hauptquellgebiet der Glonn, das in keltischen Zeiten sicher eine Kultstätte war. Leider können heute die Quellen nicht mehr besichtigt werden, weil der Hofbesitzer verständlicherweise kein Betreten seines Betriebsgeländes mehr duldet. Das Mühlthal-Straßerl mündet nach einer weiten Rechtskurve in die Münchner Straße. Wir queren diese verkehrsreiche Straße und gehen dann auf dem Gehweg ostwärts (nach rechts) ortseinwärts. Zum Bahnhofsplatz., der heute nach Stillegung und Abbau der Bahnstrecke Grafing – Glonn, der örtliche “Busbahnhof” ist. Hier in Glonn finden wir alle Versorgungsstützpunkte vor, vom Gasthaus bis zum Bekleidungshaus.

Zweite Version: Wir können aber auch von der Verkehrsinsel in Steinhausen aus die Glonner Markierung Nr. 3 (Gelb), die uns über die Straße Am Hochfeld über romantische Schleichwege in den Marktflecken führt, gehen: An dieser verschobenen Kreuzung queren wir die Straße Ursprung – Steinhausen – Balkham und gehen geradeaus (Ostsüdost) am nördlichen Rand einer Siedlung im weiten Linksbogen bergab auf Glonn zu. Schon von der Siedlung aus sehen wir mit Blick nach Nordosten Häuser auf baumreichen Grundstücken. Die Straße führt in ihrem Bogen rechts daran vorbei. Wir jedoch folgen vor diesen Grundstücken einem Trampelpfad, der links von der ersten Hofeinfahrt an diesen baumreichen Grundstücken vorbeiführt, um dann nach ca. 150 m den Grottenweg zu erreichen. Er hat seinen Namen von einer kleinen romantischen Lourdesgrotte unter alten Laubbäumen. Der Grottenweg führt uns über eine Treppe mit Geländer hinab nach Glonn, wo wir wieder auf die Münchner Straße treffen. Wenn wir hier nach links (Westen) die Münchner Straße hinaufgehen, erreichen wir den Bahnhofsplatz. Gehen wir die Münchner Straße jedoch nach rechts (Osten), so kommen wir an einem Cafe vorbei und erreichen schließlich den Marktplatz Lebensmittelgeschäfte). Vom Marktplatz aus führt unser Weiterweg, der jetzt Prof. Lebsche-Straße heißt, nach Osten (GELB-WEISS bis Wasserburg) und unser Verbindungsweg nach Norden über die Lena-Christ-Straße (Gasthof Neuwirt) (ROT-WEISS bis Eglharting).

Die Igeltour

Start ist in Grafing-Bahnhof, der mit der S5 und dem Zug von München oder Rosenheim gut zu erreichen ist. Auch diese Strecke ist familienfreundlich und abwechslungsreich und führt über geteerte Nebenstraßen. Diese Tour ist ca. 43 km lang mit einigen kleineren Steigungen, die auch für Freizeitradler gut zu bewältigen sind. Hier im reliefreichen Inn- Chiemsee-Hügelland im südwestlichen Landkreis Ebersberg bieten sich am Steinsee und am Kastenseeoner See auch gute Bademöglichkeiten. 

Touren-Beschreibung

•Am S-Bahnhof in Grafing-Bahnhof rechts Richtung Moosach fahren.
•Dieser Straße folgen, bis es rechts nach Baumhau/Falkenberg geht. Nach ( Baumhau der Beschilderung nach Moosach folgen.
•In Moosach auf der Vorfahrtsstraße bleiben. Nach dem Ortsende rechts Richtung Oberpframmern halten.
•In Niederseeon nach der Abzweigung zum Steinsee geht es an der Kreuzung, links nach Schlacht.
•In Schlacht die erste Abbiegung nach rechts nehmen und der Beschilderung, nach Kastenseeon folgen.
•Die Straße bis zum Ende fahren und in Kastenseeon nach links abbiegen.
•Nach Kastenseeon rechts Richtung Kreuz abbiegen.
•Nach dem Ort Kreuz sofort zweimal nach rechts abbiegen und Richtung Lindach fahren. Links nach Lindachabbiegen und weiternach Münster.
•In Münster erst der Beschilderung Richtung Glonn folgen, dann rechts nach Frauenreuth abbiegen.
•Nach Frauenreuth an der nächsten Kreuzung links abbiegen. Kurz darauf gleich wieder nach rechts Richtung Mattenhofen.
•In Mattenhofen den Schildern nach Haslach folgen.
•In Haslach auf die Hauptstraße, rechts abbiegen und Richtung Piusheim weiterfahren.
•Nach Piusheim über Jakobsbaiern der Straße nach Antholing folgen.
•An der großen Kreuzung in Antholing ” links Richtung Glonn abbiegen. Nach der großen Streuobstwiese auf der rechten Seite geht es rechts nach Netterndorf.
•Hier der Beschilderung nach Kreithann folgen und auf der Straße weiter nach Berganger.
•An der Weggabelung nach der Kirche in Berganger rechts abbiegen und dieser Straße bis zur nächsten
•Kreuzung folgen. Diese in Richtung Großrohrsdorf überqueren.
•In Großrohrsdorf den Wegweisern nach Glonn folgen.
•Nach Gailling rechts abbiegen und der Straße durch Herrmannsdorf bis zum Ende folgen.
•Hier nicht auf die große Straße abbiegen, sondern rechts in die kleinere Straße Richtung Wildenholzen.
•Am Ortsausgang Wildenholzen geht es rechts auf der alten Straße nach Bruck.
•Nach Bruck am Ende der Straße nach rechts Richtung Alxing abbiegen.
•In Alxing links nach Grafing/Pienzenau fahren.
•Über Pienzenau nach Taglaching und von dort wieder zurück nach Grafing.

 

Die Kloster Altenburg Tour

Streckenlänge: 21 km, für geübte Kinder geeignet

Besonderheiten der Strecke: bis zum Kitzelsee teilweise keine optimale Fahrbahn mit zwei kräftigen Anstiegen, danach verkehrsarm; gut befahrbare Straßen; landschaftlich reizvolle Tour; Besichtigung der barocken Wallfahrtskirche Maria Altenburg sehr zu empfehlen (H1. Messe: sonntags 10.30 Uhr)

Einkehrmöglichkeiten: Reiterhof, Niederseeon; Klause Kloster Altenburg (nur an Sonn- und Feiertagen); Neuwirt Moosach; Beim Wirt z’Bruck; Herrmannsdorfer Landwerkstätten; Gasthaus Schießstätte

Streckenbeschreibung: Nordwärts verlassen wir den Glonner Marktplatz über den Steinbruchweg und die Bahnhofstraße bis zur Münchner Straße. Auf dieser fahren wir ca. 300 m in Richtung Schlacht. biegen rechts ab und fahren hoch bis zur Bergkuppe. Auf einem guten Schotterweg radeln wir nordwärts in Richtung Adling biegen links in die Adlinger Straße ein und nach ca. 200 m nochmals links bis zum Adlinger Holz. Schnurgerade, (nicht der abbiegenden Teerstraße folgen), bringt uns dieser Weg in den Wald, einen langen Hohlweg hinauf, bis zu einer Abzweigung, in die wir rechts einfahren. Weiter geht es – ohne nochmaligen Abzweig – nordwärts, bis wir beim Naturschutzgebiet Kitzelsee aus dem Waldgebiet heraus kommen und links einbiegen. Nach Regenfällen empfiehlt es sich. vom Marktplatz aus über die Lena-Christ-Straße nach Adling, den Berg hinunter und unten links einen langgezogenen Berg hinauf bis zum Kitzelsee zu fahren.) Die übernächste Abzweigung geht es rechts ab, vorbei am Reiterhof in Niederseeon, nochmals rechts ab am Steinsee vorbei in Richtung Moosach. Nach ca. 250 m biegen wir links ein in die alte Straße nach Kloster Altenburg. Die Besichtigung der Kirche ist sehr zu empfehlen!Die Ursprünge dieses barocken Kleinods reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück. 1527 wird es erstmals als Wallfahrtsort erwähnt. Kurvenreich geht es nun bergab, vorbei an den Kreuzwegstationen, danach rechts abzweigend bis Moosach. Dort biegen wir links ab, folgen der Grafinger Straße bis vor Gutterstätt der alte Bahndamm überquert ist. Danach (gleich hinter dem Ortsschild) fahren wir nach rechts über die Moosach und radeln an der Kläranlage vorbei nach Bruck.Nach dem “Wirt z’Bruck” biegen wir rechts ab in Richtung Wildenholzen. Ca. 500 m nach dem Ortsende von Bruck führt die Tour links abzweigend in Richtung Nebelberg und vor Schlipfhausen nach rechts steil bergauf bis Eichtlinge. Dort biegen wir rechts ab und erreichen die Strasse, die von Wildenholzen nach Glonn führt. Wir radeln nach links, kommen zur EBE 15, fahren wiederum nach links bis zu den Herrmannsdorfer Landwerkstätten mit ihren Einkehr- und Besichtigungsangeboten. Hinter dem Parkplatz von Herrmannsdorf fahren wir rechts ab und ca. 500 m weiter nochmals rechts und kommen über die Schießstätte zurück nach Glonn.

Loibersdorf Tour

Die Loibersdorf Tour

Streckenlänge: 10 km, Tour für Kinder geeignet

Besonderheiten der Strecke: größtenteils Landschaftsschutzgebiet; ruhige Nebenwege oder Dorfstraßen, lediglich Anliegerverkehr;
3/4 asphaltiert, 1/4 geschottert; meist eben (im Tal); vor Loibersdorf ansteigend; Bademöglichkeit;

Einkehrmöglichkeiten: Haflhof Ott, Münster (1 km Abstecher)

Streckenbeschreibung: Vom Glonner Marktplatz aus fahren wir in südlicher Richtung den Klosterweg entlang und erreichen nach ca. 500 m genau in der rechtwinklig abknickenden Straße einen schmalen Gehweg, der über den Kupferbach führt. Wir biegen rechts in die Reisenthalstraße ein und radeln nach 50 m links abbiegend – zwischen Sägewerk und Schwimmbad Wiesmühle hindurch – in das Reisenthal. Der reizvoll gelegene Kupferbach führt uns nach ca. 2,5 km zur Einöde Reisenthal. Geradeaus geht es weiter auf dem nun geschotterten Weg entlang des Kupferbaches. Gleich erreichen wir eine kleine Brücke und sehen rechter Hand ein Bächlein, das in ca. 100 m Entfernung entspringt und unter einem Pumpenhäuschen am Hang hervorquillt. Wir fahren weiter durch ein kurzes Waldstück und an einem Weiher vorbei. Nach diesem halten wir uns rechts bergauf und passieren ein Wegkreuz. Der Weg ist nun wieder asphaltiert und führt, umgeben von Pferdekoppeln, nach Spielberg. Früher war hier ein Ausflugslokal. Beachtenswert ist ein großer Lindenbaum. Am Stadl biegen wir rechts ab, fahren durch eine kleine Senke und radeln an Viehweiden entlang hinauf nach Loibersdorf (ca. 1 km), wo wir den höchsten Punkt unserer Tour er reicht haben. Im Dorf fahren wir rechts abwärts und nach 80 m links auf asphaltiertem Weg durch Wiesen und Wald. (Vorsicht: steile Wegstrecke im Wald!) Unten angelangt besteht die Möglichkeit, einen Abstecher hinauf zum Haflhof (schöner Biergarten) in Münster zu machen (ca. 1 km). Bei direkter Rückfahrt bleiben wir jedoch im Tal, kommen bald wieder zur Einöde Reisenthal und nehmen den gleichen Weg, den wir gekommen sind, zurück nach Glonn. In der warmen Jahreszeit ist dann im Naturbad Wiesmühle Spaß und Erholung angesagt.

Alte Ansichten

Auf dieser Seite finden Sie alte Fotographien und Postkarten von Glonn und seiner Umgebung.
Anhand dieses Bildmaterials lassen sich die Veränderungen der Ortsentwicklung von Glonn sehr gut erkennen. Und Manche Abbildungen geben einfach Rätsel auf.
Wenn Sie im Besitz von Bildmaterial über das alte Glonn sind, wäre es sehr nett wenn Sie uns diese zur Verfügung stellen würden. Kontakt

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Glonner Dorffest

Einmal im Jahr ist in Glonn vier Tage Ausnahmezustand. Am letzten Juni Wochenende findet das Glonner Dorffest statt, die Arbeit ruht, das Bier fließt, die Brotzeit schmeckt und die Vereine freuen sich, dass es wieder gelungen ist, ein fantastisches Fest zu organisieren.
Besuchen Sie die Dorffestseite.

 

 

Satzungen und Gebühren

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Straßenreinigungs- und Sicherungsverordnung
Verwaltungskostensatzung
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Wasserabgabesatzung Beiträge/Gebühren
Werbeanlagensatzung

Gemeinderat 2014 – Mai 2020

BildName & Anschrift & Telefon
josef_oswald_01Oswald Josef
Bürgermeister

Marktplatz 1
Tel. 08093/ 909739
Email
Josef Oswald
CSU
groebmayr_peterGröbmayr Peter
Zweiter Bürgermeister

Glonn, Prof.-Lebsche-Str. 16 b
Tel. 08093/ 2828
Email
Peter Gröbmayr
CSU
jirsak_stefanJirsak Stefan
Dritter Bürgermeister

Glonn, Mattenhofen 31
Tel. 08031/ 80 21 80 (Arbeit)
Tel. 08093/ 5016 (priv)
Email
Stefan Jirsak
GFG
BildName & Anschrift & Telefon
depree_manfredDepree Manfred
Glonn, Haslacher Str. 2 a
Tel. 08093/ 5618
Email
Manfred Depree
CSU
empl_georgEmpl Georg
Glonn, Bahnhofstr. 16
Tel. 08093/ 1254 od. 5542 od. 2016
Email
Georg Empl
CSU
gerg_stefanGerg Stefan
Glonn, Schlacht 16 c
Email
Stefan Gerg
GFG
gerneth_fritzGerneth Fritz
Glonn, Rotterstraße 20
Email
Fritz Gerneth
Grüne
glaser_renateGlaser Renate
Glonn, Lena-Christ-Str. 10
Email
Renate Glaser
SPD/
KOMMA
graef_juttaGraef Jutta
Glonn, von-Büssing-Str. 13
Tel. 08093/ 1326 od. 90 97 40
Email
Jutta Gräf
SPD/
KOMMA
hellriegel_joachimHellriegel Joachim
Glonn, Am Bernesterfeld 3
Tel. 08093/ 656 89 30
Email
Joachim Hellriegel
Grüne
Martin PodehlPodehl Martin
Schlesienstraße 10
Tel. 08093/ 300166
Email
Martin Podehl
SPD/
KOMMA
raig_georgRaig Georg
Glonn, Adling 14
Tel. 08093/ 660 od. 1584
Email
Georg Raig
CSU
reiser_hansReiser Hans
Glonn, Lena-Christ-Str. 24
Tel. 08093/ 1338
Email
Hans Reiser
SPD/
KOMMA
senkenberg_rudolfSenckenberg Rudolf
Glonn, Herrmannsdorf 9
Tel. 08093/ 833
Email
Rudolf Senckenberg
SPD/
KOMMA
senn_alexanderSenn Alexander
Glonn, Preysingstraße 40
Email
Alexander Senn
CSU
sigl_karolinaSigl Karolina
Glonn, Reinstorf 4
Tel. 08093/ 1338
Email
Karolina Sigl
CSU
walgenbach_markusWalgenbach Markus
Glonn, Rotter Straße 13
Email
Markus Walgenbach
CSU