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Royaler Besuch von Prinz Charles und Herzogin Camilla in Herrmannsdorf


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Weißblauer Himmel, alle stehen in den Startlöchern für den hohen Besuch, der am späten Vormittag erwartet wird. Prinz Charles und Herzogin Camilla, die nach ihrer Reise durch Deutschland als letzte Station den Biobauernhof im Osten von München besichtigen möchten sind auf dem Weg nach Herrmannsdorf.
Seit Tagen laufen die Vorbereitungen. Im Innenhof ist ein Marktplatz aufgebaut, an
dem die Herrmannsdorfer Lebensmittel präsentiert werden. Um 11.10 Uhr fährt die
Polizeieskorte vor und kurz danach kommen die schwarzen Limousinen der
Botschaft und auch die von Prinz Charles. Am Wegesrand haben sich viele royale
Fans eingefunden, um den Prinzen willkommen zu heißen. Er steigt aus und wird
von der Geschäftsführerin Sophie Schweisfurth und ihrem Mann Mathias
Stinglwagner begrüßt. Mit seinem Besuch bringt er zum Ausdruck, dass er
ökologische Landwirtschaft fördert und nachhaltige Themen unterstützt. Mit einer
Delegation geht es dann zu der Symbiotische Weide wo Hühner, Schweine und
Rinder zusammenleben. Als großer Bienenliebhaber besichtigt er natürlich auch den
Herrmannsdorfer Bienengarten und die Biogasanlage.
Die nächsten schwarzen Limousinen erreichen das Gut. Herzogin Camilla erscheint
um 12 Uhr und wird von Mathias Stinglwagner und Gudrun Schweisfurth begrüßt.
Kurz danach begibt sie sich in die Handwerkstatt, wo bereits 20 Hof- und
Kindergartenkinder aus Herrmannsdorf beim Brezn drehn mit dem Bäckermeister
Michael Korbmann zugange sind. Bei einem kleinen Espresso der Kaffeerösterei
Merchant and Friends wartet sie im Anschluss auf Prinz Charles und gemeinsam
bummeln sie über den Marktplatz und bekommen hier vom Herrmannsdorfer
Metzgermeister Jürgen Körber und seinem gesamten Team einen 2 Jahre alten
Knochenschinken überreicht. Im Anschluss schütteln sie viele Hände, verkosten
Produkte, lassen sich Zeit für Gespräche und sind sehr interessiert an dem
Dargebotenen.
Sophie Schweisfurth war sehr angetan vom positiven persönlichen Gespräch mit
dem Prinzen und der Erkenntnis, dass sie die gleiche Werteorientierung verbindet.

Stefanie Schmid
Herrmannsdorfer Landwerkstätten Glonn
Bildmaterial: Herrmannsdorfer Landwerkstätten – Fotografin Vivi di Angelo

Ein halbes Jahrhundert Christuskirche Glonn

Link: Das Festprogramm
Eingeweiht am 15. Mai 1969, feiert unsere Christuskirche im Mai ihren 50.Geburtstag. Was hat sie nicht alles erlebt in dieser Zeit – und was haben wir alle mit ihr erlebt, und wie kam es überhaupt zum Bau einer evangelischen Kirche in Glonn.

Die ersten evangelischen Christen war eine, Anfang des 20.Jahrhunderts aus Franken zugezogene Familie eines Bahnbediensteten. In Moosach siedelte sich ein Zimmerermeister an. 1922 wurde für den Raum Ebersberg/Grafing der „Evangelische Verein Grafing und Umgebung“ gegründet. Gottesdienste fanden nun nicht mehr in Feldkirchen bei München statt, sondern im -weit bequemer zu erreichenden- Sitzungssaal des Rathauses in Grafing. Bedeutenden Zuwachs an Evangelischen bekam die Glonner Gemeinde dann während des Zweiten Weltkrieges, als Frauen und Kinder aus den Großstädten evakuiert wurden. Vor allem aber vergrößerte sich die Gemeinde nach dem Krieg durch Vertriebene und Ausgewiesene aus der Tschechoslowakei, Rumänien und Jugoslawien.

Seit 1945 gab es dann auch in Glonn im Rathaussaal regelmäßige Gottesdienste. Pfarrer Müller kümmert sich seit 1947 unter anderen um die Evangelischen in Glonn. 1958 wird Ebersberg-Grafing eine eigene Kirchengemeinde, die Pfarrer Dimmling bis 1964 leitet. Von ihm gingen maßgebliche Impulse zur Errichtung der Christuskirche aus.

1964 übernimmt Pfarrer Hiller die Pfarrei Ebersberg-Grafing und treibt den Bau der Kirche weiter voran. Der Entwurf des Münchner Architekten Theodor Henzler wird ausgewählt und verwirklicht. Am Himmelfahrtstag 1969 wird die Christuskirche in einem feierlichen Gottesdienst unter Leitung von Kreisdekan Hans Schmid eingeweiht.

Seit dieser Zeit entwickelte sich in Glonn unter den verschiedenen Pfarrern, Diakonen und später auch den Pfarrerinnen ein reges Gemeindeleben. Neben den Gottesdiensten finden anfänglich unter anderen eine Jugendgruppe, ein Bibelkreis und ein Frauengesprächskreis statt. Auch heute noch kommen neben den Gottesdiensten Jugendliche im Konfirmandenkurs zusammen, gibt es eine Eltern-Kind-Gruppe, einen Besuchsdienst für das Marienheim, ökumenische Veranstaltungen, Konzerte in der Kirche, Sommerfeste und viele andere Anlässe, an denen Menschen unter Gottes Wort zusammenkommen.

Ganz herzliche Einladung ergeht an alle zu unserem Festgottesdienst am 12.Mai, an dem Regionalbischöfin Susanne  Breit-Keßler die Predigt halten wird. Im Rahmen der Feierlichkeiten gibt es auch ein Rahmenprogramm mit Vortrag, Ausstellung und Konzert.

Ich freue mich auf viele Menschen, die den Geburtstag unserer Jubilarin mitfeiern.

Ghita Lenz-Lemberg, Pfarrerin

Zinneberg trauert um Martin Esterl

Die Tücke mit dem Nachruf oder:

Zinneberger An-Denken an Altbürgermeister und ehemaligen Mitarbeiter auf Schloss Zinneberg,  Martin Esterl!

Nachrufe haben so ihre Tücke – für mich zumindest. Leicht sieht man das ein oder andere überhöht, verklärt, wird Menschen und Lebensabschnitten auch nicht immer gerecht. Dennoch ist es gut und richtig, dass Erinnerungen an Menschen lebendig bleiben – durch Zurückschauen auf Begegnungen, Erlebnisse. Es ist ein Sammeln von Andenken. Diese können einen selbst zum Denken, zum An-Denken der einen oder anderen Haltung anregen, verbunden mit der Frage: „Gibt’s da vielleicht das berühmte ‚Radl“, das ich mir abschneiden sollte?“ Vielleicht klingt das jetzt etwas „ bayerisch gschraubt“, aber damit bin ich schon bei einem ersten An-Denken. „Gschraubt“ habe ich ihn nie erlebt den Esterl Martin bei den verschiedenen Begegnungen bei uns „herobn“ in Zinneberg. Eher hin und wieder etwas quer denkend, womit wir natürlich bei einem berechtigten, sicherlich nicht immer bequemen Wesenszug sind. An-Denken heißt aber in diesem Fall für mich, sich quer und schräg denken zu erlauben, nur so bleibt Leben lebendig.

Was gibt es für  zum An-Denken, wenn ich an Martin Esterl denke? Auf drei für mich An-Denkenswerte Episoden möchte ich eingehen. Zunächst geht es da zurück in die 90iger Jahre, als er noch Lehrer bei uns in Zinneberg war. Bei den damaligen Faschingsvorführungen des Heimes (es gab nur ein Mädchenheim, daran angeschlossen Schule und Ausbildung), war er sowohl nachmittags bei der „offiziell-würdigen Faschingsfeier“ zu Gast, als auch am Abend beim „internen Spektakel“. Man kann sich vielleicht vorstellen, dass ein dreitägiger berufspflichtiger Faschingsmarathon bei Schwestern und Betreuerinnen nicht die helle Begeisterung auslöste. Dennoch hieß es Haltung bis in die späten Abendrunden zu wahren. Abends mischte sich Martin Esterl, kreativ dekoriert, wieder ins Getümmel. Rückblickend denke ich mir als überzeugter Faschingsmuffel, wie konnte er sich das antun? Vielleicht nur mit der Haltung: „De Gaudi stenga mir gemeinsam durch!“ Immer hatte er eine Überraschung im Gepäck, Eis, Überraschungstüten für die Jugendlichen oder Fischsemmeln für die faschingsgeplagten Betreuerinnen und Schwestern, denn „i hob mir denkt, dass Eich des pappige Zeugs net immer schmeckt“. Er hat halt hingehört und gespürt, was seinen PädagogenkollegInnen gut tun könnte. An-Denken heißt in diesem Fall für mich die Notwendigkeit des Hinhörens und Hineinversetzen in die Situation des anderen, was nicht nur im Pädagogen-Dunstkreis seine Notwendigkeit hat:

Drandenken werde ich auch an Martin Esterl und seine Glonner Leinentasche. „Die Taschen san praktisch und ich mach dann a glei immer Werbung!“ Ob zu Besprechungen oder einfach nur zum Einkauf im Klosterladen, er hielt sie fest oder sie ihn?? Ob so oder so und ohne weiß-Gott-was in eine einfache Stofftasche hinein zu interpretieren, Martin Esterl konnte ich seine Heimatverbundenheit abnehmen und nachvollziehen. An-Denken heißt in diesem Fall für mich um die Notwendigkeit zu wissen beheimatet zu sein und Heimat zu schenken. Es bedeutet für mich Tradition zu hinterfragen und zu wahren und offen zu sein für Neues: Heimatverbundenheit heißt Menschenfreundlichkeit.

Schließlich erinnere ich mich an den PC-Unterricht von Martin Esterl, den er Mitte der 90iger Jahre einigen Zinneberger Schwestern und MitarbeiterInnen gab. Der Beginn der digitalen Revolution bewegte sich noch sehr handsam zwischen nervig-fahrigen Mausbewegungen und harmlosesten Computerspielen wie Affen-Bananen-Weitwurf. Jeden Donnerstag, unerbittlich 9.30 Uhr, Unterricht! „Ihr könnts doch nicht weniger wissen, als die Schülerinnen!“, so ermahnte er mich einmal, nicht im Eifer nachzulassen. Heute über 25 Jahre später, halte ich mich für relativ fit, was den Gebrauch des PC anbelangt. Ich habe weitergeübt, bin nicht beim Bananen-Weitwurf stehen geblieben. Ich denke aber immer noch dankbar an diesen Unterricht. Oft haben Martin Esterl und ich darüber geredet und geschmunzelt. Es war eine Art „Initialzündung“. Martin Esterls Überzeugung machte mir Mut, Neues und damals Unbekanntes in Angriff zu nehmen. An-Denken heißt in diesem Fall für mich, die Bereitschaft sich den Herausforderungen der Zeit, der Gegenwart zu stellen und daran zu wachsen.

Es heißt aber auch für mich Dankbarkeit! In diesem Sinne Danke, Martin Esterl von uns “herobn” auf Schloss Zinneberg!

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Gemeindearchiv der Marktgemeinde Glonn

Herzlich Willkommen auf der Seite des Gemeindearchivs der Marktgemeinde Glonn !

Sie finden das Archiv im Rathaus:
Marktplatz 1, 85625 Glonn
Barbara Kreutzer,  Zi.303

Dienstag und Mittwoch 8.30 -16.00 Uhr
Donnerstag                      8.30 -12.00 Uhr

Tel.: 08093/9097-46
Email: barbara.kreutzer@glonn.de

“Heute ist die gute alte Zeit von morgen” (Karl Valentin)

Bitte haben sie Verständnis dafür, dass sich diese Seite noch im Aufbau befindet und noch nicht alle Inhalte vollständig sind. Auch der ein oder andere Fehler kann noch auftauchen… Danke!

Das Archiv – Das Gedächtnis der Gemeinde

Kommunalarchive werden gerne als “Gedächtnis” der Gemeinden und ihrer Bürgerschaft bezeichnet, die sie tragen. Ihre Aufgaben haben ihre gesetzmäßige Verankerung in Art. 57 Abs. 1 der Bayerischen Gemeindeordnung und Art. 13 Abs. 2 des Bayerischen Archivgesetzes. Sie reichen von der Bewahrung, Bewertung und Erschließung bis zur Nutzbarmachung und Auswertung der Schriftgutüberlieferung.

Historisches Wissen in Form von Bildern, Dokumenten, Briefen; Akten etc. zu erhalten,  erfahrbar und zugänglich zu machen, und darüber hinaus zu gewährleisten, dass das Handeln der kommunalen Verwaltung über Jahrzehnte und Jahrhunderte kontinuierlich transparent und nachvollziehbar ist, sind die Aufgaben des Kommunalarchivs. Dazu kommt, als ortshistorisch ebenso wichtige  Aufgabe des Kommunalarchives das Sammeln und Bewahren von Zeitzeugnissen z.B. aus Nachlässen, von Fotos, Filmen, Postkarten, Sterbebildern, privaten Dokumenten wie Tagebüchern oder Briefen oder auch niedergeschriebenen Erinnerungen. Hier freue ich mich sehr über jede Mithilfe und Unterstützung von Glonner Bürgerinnen und Bürgern, die solche Dokumente dem Archiv in Original oder Kopie zur Verfügung stellen.

Als ich im Mai 2017 mit der schönen Aufgabe betraut wurde für die Gemeinde Glonn ein Archiv aufzubauen, befand sich das „Gedächtnis der Gemeinde“ zum größten Teil noch im Keller des Rathauses, insgesamt existierten circa 130 laufende Meter an Akten, Papieren, Amtsbüchern, Karteien, Fotos, Büchern – der Beginn der kontinuierlichen Aufzeichnungen zum Beispiel bei den Ratsprotokollen oder den Kassenbücher beginnt in den 1850er Jahren.

Auch wenn inzwischen über 2000 Dokumente digital auffindbar sind, wird es doch noch einige Zeit dauern, dieses historische Gedächtnis des Marktes aus dem Dämmerschlaf zu reißen. Die Dokumente aus der Zeit von 1850 bis ca.1915  sind zudem meist in einem schlechten Zustand, aus dem Zusammenhang gerissen und natürlich durchgehend handschriftlich und in alter deutscher Schrift, bzw. Sütterlin verfasst. Zumindest einige davon sollten zur besseren Zugänglichkeit für die zukünftigen Nutzer transkribiert werden, (z.B. Ratsprotokolle; Gewerbeverzeichnisse, Gemeinderevisionen, Verhandlungen über Bauvorhaben, etc…). Trotzdem steht das Archiv natürlich schon jetzt allen an Orts- oder Familiengeschichte interessierten Bürgerinnen und Bürgern, für Forschungsarbeiten oder Veröffentlichungen, für Öffentlichkeitsarbeit oder Bildungs- und Kulturarbeit (z.B. Zusammenarbeit mit Schülerinnen und Schülern) zur Verfügung und ich freue mich, jede Anfrage nach Kräften zu unterstützen.

 

Die erste Glonner Chronik

Die alte Knabenschule

Johann-Baptist Dunkes  1807-1877
Ein Glonner Lehrer – er schrieb 1868  eine erste Glonner Chronik

Von Hans Obermair

Das Revolutionsjahr 1848:  Nicht nur, dass  König  Ludwig I abzutreten hatte und dass die sogenannte Bauernbefreiung – alle Bauern waren jetzt Eigentümer, wie kaum vorher und nachher neue Strukturen auf dem Lande ermöglichten, sondern auch, dass sich die Demokratiebewegung einem Durchbruch näherte. Deren Höhepunkt war 1849/50  mit der Frankfurter Nationalversammlung. Wie Niedermair und Koller schreiben,  war Dunkes  dabei. Zwar nicht als Abgeordneter, sondern als Delegierter für die Wahl. Bayern hatte man sich nämlich für ein Wahlmännersystem entschieden.  Je 400 Wahlberechtigte  (Männer ab 25/ Steuerzahler usw.) war es einer.  Das  bedeutete für  Glonn etwa einen Wahlmann. Dass dies der „arme“ Lehrer ist und  nicht  ein reicher Bürger, lässt die überregionale Bedeutung von Dunkes vermuten. So auch, dass er, wie auch immer, als Wahldelegierter in Frankfurt dabei war.

Warum ging Dunkes 1840, aus Freising gebürtig, so wie auch die Wagner´s (Post), vorher Lehrer in Lenggries und Berchtesgaden, nach Glonn. Mit Frau Katharina, eine Milchmannstochter („Millimadl“) aus München gab es bereits  sieben Kinder. Wahrscheinlich  konnte in Glonn mit der erst 1838 neu gebauten Schule für die Großfamilie die Wohnungsfrage gelöst werden. In Glonn kamen sieben weitere Kinder hinzu, wovon vier im Kindesalter starben. Bei den Schicksalen der Kinder ist das von Amalia (*1834) besonders bemerkenswert: Ab 1857 hatte sie drei unehelich Kinder. Vater war jeweils Graf Alois von Arco Steppberg, Sohn der Kurfürstenswitwe Leopoldine (Enkelin von Kaiserin Maria-Theresia) und Bruder des früheren Zinneberger Graf  Max. Das „Lehrerdirndl“  war wohl irgendwie Ersatz in der kinderlosen Ehe, die der Graf 1830 mit  Irene von Pallavicini eingegangen war. Und so wurden die drei Kinder auch „gräflich“ alimentiert, schließlich waren sie ja auch kaiserliche Ururenkel. Vielleicht war das auch die Basis für die Heirat von Amalia mit dem Mechaniker Kollmann aus Schwabing.

1868 im Jahr seiner Pensionierung legt Dunkes sein 24-seitiges, handgeschriebenes „Lagebuch“ (Chronik)  vor. Ob er das  als Gemeindeschreiber zu erledigen hatte, oder es privat schrieb, ist nicht bekannt. Jedenfalls es ist ein  Werk, das Einblick in die Glonner Verhältnisse bis 1868 gibt. Über Kirchen, Kapellen,  Landschaft, Landwirtschaft, Gewerbe, Schule und Schloss Zinneberg steht hier einiges geschrieben.  Also: Für die heutige Heimatforschung eine wichtige Quelle. Dunkes verstirbt 1877, verwitwet, im Haushalt seiner ledigen Tochter Josefine und ist in Glonn begraben. Eine Straße nach ihm zu benennen, war schon einmal im Gespräch.

Ältere Artikel 2018/2019

Glonner Dorffest 2019 – Nachschau

Vier Tage Dorffest Glonn? Eigentlich stimmt das gar nicht. Wer die Tage vor und nach dem Fest über den Platz schlendert, kann neben dem Festtrubel, der den Ort für einen paar Tage in Ausnahmezustand versetzt, sehen, warum das Fest nun schon das 28. Mal erfolgreich über die Bühne ging. Eigentlich geht´s nämlich schon viel früher los und hört danach nicht gleich wieder auf….
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Nachtflohmarktweiber spenden 3000 Euro – Zinneberg freut sich

Die Glonner Nachtflohmarkt-Weiber spenden für die Jugend-Wohngruppe in Zinneberg
Im Rahmen des „Wohnzimmer-Projekts“ benötigt die Martin-Jugend-Wohngruppe im Kloster Zinneberg eine neue Wohnzimmer-Couch. Damit für das wichtige Projekt auch die erforderlichen Mittel da sind, haben sich die Glonner Marktweiber entschlossen, die Umsetzung zu bezuschussen.
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Kalender „Glonn 2019“: Wolfgang Lammerding spendet

Wieder einmal hat der Glonner Wolfgang Lammerding einen Kalender aufgelegt, der mit feinen Beobachtungen und leichtem Strich seine Betrachter zu manchem Lächeln verführt.
Bilder mit Haus- Hof- und Waldtieren füllen zwölf Kalenderblätter. Gleich im Januar trifft man einen stattlichen Schwan, dem ein verdutzter Pinguin aufmerksam Bewunderung zollt. Ein Kätzchen in einem Wanderstiefel, zwei grantige Spatzen, zwei Enten am See erfreuen den Betrachter in den weiteren Monaten. Weiter geht es mit einem Rehkitz, einem Schwanenküken, einem Hahn inmitten seiner Hühner, einem Fuchsjungen, einem Sennenhund und einem Eichhörnchen. Wolfgang Lammerding malt mit unglaublicher Hingabe und erweckt seine Tiere auf den Kalenderblättern zum Leben. Anrührend und einfühlsam malt er nicht nur seine eigene Katze.
Eine kurze Autobiographie komplettiert den Kalender 2019.
Die großartige Spende von Euro 500.- aus dem Erlös des „tierisch schönen“ Kalenders geht an die Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung Schloss Zinneberg, die sich bei dem großherzigen Künstler Wolfgang Lammerding und allen Käufern des Kalenders recht herzlich bedankt!


Ministranten: Die 72h-Aktion in Glonn
Die 72h-Aktion ist ein deutschlandweites, soziales Projekt des BDKJ.
Wir Glonner Minis haben uns für eine Umweltaktion entschieden. Wir bauten und bemalten Nistkästen und legten eine Wildblumenwiese zwischen Lagerhaus und Müllsammelstelle an. Die Aktion fand vom 23.05.-26.05.2019 statt, dauerte also 72 Stunden.
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Kleiderkammer spendet 3.000 € zum 3-jährigen Bestehen

Im Mai feierte die Kleiderkammer in Glonn das 3-jährige Bestehen. Die Kleiderkammer Glonn ist eine ehrenamtliche Unternehmung in Glonn und dient der Nachhaltigkeit im Umgang mit Kleidungsstücken. Sie wird von Frau Annegret Biehn und weiteren ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern geführt. Der Erlös aus der gespendeten Kleidung kommt weitestgehend dem Glonner Tisch zugute.
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Schee war’s: Glonner Musifest in Ursprung
Bilder sagen manchmal mehr als Worte, beim viertägigen Fest zum Jubiläum der Glonner Musi war die Stimmung grandios. Hier ein paar Impressionen.
Festschrift von Hans Obermair
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Royaler Besuch von Prinz Charles und Herzogin Camilla in Herrmannsdorf

Weißblauer Himmel, alle stehen in den Startlöchern für den hohen Besuch, der am späten Vormittag erwartet wird. Prinz Charles und Herzogin Camilla, die nach ihrer Reise durch Deutschland als letzte Station den Biobauernhof im Osten von München besichtigen möchten sind auf dem Weg nach Herrmannsdorf.
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Ein halbes Jahrhundert Christuskirche Glonn

Eingeweiht am 15. Mai 1969, feiert unsere Christuskirche im Mai ihren 50.Geburtstag. Was hat sie nicht alles erlebt in dieser Zeit – und was haben wir alle mit ihr erlebt, und wie kam es überhaupt zum Bau einer evangelischen Kirche in Glonn…
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Bürgerversammlung 2019

Vor ca. 110 Besuchern eröffnete Bürgermeister Oswald um 19.35 Uhr im Bürgersaal beim Neuwirt in Glonn die Bürgerversammlung des Jahres 2019. Der Bürgermeister trug seinen Bericht anhand einer informativen visuellen Präsentation vor.
Download der Präsentation
Download des Protokolles der Bürgerversammlung 2019


 

Energie-Beratungsaktion – Für die ersten 100 kostenfrei

Bürgerbrief
Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,
ich wende mich heute mit einem besonderen Angebot an Sie: Kostenlos und unverbindlich können Sie sich über den energetischen Zustand Ihres Wohngebäudes informieren. Dieses Angebot wird vom Markt Glonn und dem Bundeswirtschaftsministerium finanziert.
Zusammen mit der Energieagentur Ebersberg-München und der Verbraucherzentrale Bayern bietet der Markt Glonn für alle privaten Haus- und Wohnungseigentümer die Beratungsaktion Check-Dein-Haus in der Gemeinde an.
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Ehrung für Rudi Gerer und Josef Axenböck

Landrat Robert Niedergesäß hat, stellvertretend für den Ministerpräsidenten Markus Söder,  Rudi Gerer und Josef Axenböck  das „Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten für im Ehrenamt tätige Frauen und Männer“ verliehen. Stellvertretend für den Staatsminister des Inneren verlieh der Landrat Josef Oswald eine Dankesurkunde für langjähriges verdienstvolles Engagement um die kommunale Selbstverwaltung der Gemeinde Glonn.
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Glonner Vereine erhalten Spende von FC Bayern Stammtisch Glonn94

Auch dieses Jahr ging der Erlös wieder an gemeinnützige Organisationen in Glonn. Die komplette Summe wurde verteilt an die Jugendabteilungen der Feuerwehr Glonn, der Wasserwacht Kastenseeon und des BRK Glonn sowie an das Kloster Zinneberg.
Dank der großzügigen Spenden … Weiterlesen


Sport Obermair spendet für Kinderhospiz

Über 4100,- € für das Ambulante Kinderhospiz in München
Die Wochen vor Weihnachten standen bei Schuhe Sport Obermair ganz im Zeichen der Spendenaktion für das Ambulante Kinderhospiz in München.  Diese Einrichtung kümmert sich um schwer kranke Kinder und Jugendliche, und das zum größten Teil ehrenamtlich.
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Mikrozensus 2019 im Januar gestartet
Interviewer bitten um Auskunft

Auch im Jahr 2019 wird in Bayern wie im gesamten Bundesgebiet wieder der Mikrozensus, eine amtliche Haushaltsbefragung bei einem Prozent der Bevölkerung, durchgeführt. Nach Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik werden dabei im Laufe des Jahres rund 60 000 Haushalte in Bayern von besonders geschulten und zuverlässigen Interviewerinnen und Interviewern zu ihrer wirtschaftlichen und sozialen Lage sowie in diesem Jahr auch zu ihrer Krankenversicherung befragt. Für den überwiegenden Teil der Fragen besteht nach dem Mikrozensusgesetz Auskunftspflicht.
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Ehrenbürger Hans Obermair

Marktgemeinde verleiht Ehrenbürgerwürde an Hans Obermair
Mit der höchsten Auszeichnung, die der Markt Glonn zu vergeben hat, würdigte Josef Oswald zum diesjährigen Neujahrsempfang das besondere Engagement von Hans Obermair für seine Heimatgemeinde. Der neue Ehrenbürger, der seit 1965 in Glonn wohnt, hat es damit zu seinen eigenen Wurzeln zurückgezogen, denn die eigenen Eltern und deren Vorfahren stammten bereits aus Glonn. Diese Verwurzelung scheint ihm zur Passion geworden zu sein…
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Ergebnisse der Jugendbefragung
Im Juli und August wurde eine Jugendbefragung in Glonn durchgeführt. Hierzu wurden 602 Jugendliche im Alter von 12 bis 21 Jahren angeschrieben und gebeten einen Fragebogen auszufüllen. Erfreulicherweise konnte ein Rücklauf von 176 Fragebögen verzeichnet werden, was einer Rücklaufquote von knapp 30% entspricht.
Diese Informationen kann der Gemeinderat zukünftig bei den Entscheidungen berücksichtigen. Ziel ist es, die positive Situation der Jugendlichen in Glonn nach und nach zu verbessern, wobei dies sicher nicht in allen Punkten möglich sein wird. So lassen sich  die Wünsche im Outdoorbereich oft nur realisieren, wenn ein geeigneter Platz bzw. Grundstück zur Verfügung steht.
Zu den Ergebnissen der Jugendbefragung


Feiern für den guten Zweck: Schlachter Dirndl spenden

Zu Weihnachten konnte sich die Nachbarschaftshilfe über 500€ der Schlachter Dirndl freuen, die aus dem Erlös der „Tiefgaragenparty“ in Glonn stammen. Die Party für Jung und Alt fand im November statt und fand großen Anklang bei Gästen aus nah und fern. Die Schlachter-Dirndl freuen sich, das Projekt „füreinander-miteinander“ der Glonner Nachbarschaftshilfe unterstützen zu dürfen. Übrigens steht unsere Tür für neue Mitglieder ab 16 Jahren jederzeit offen! (Facebook: Schlachter Dirndl)


Neujahrsempfang und Verleihung der Ehrenbürgerwürde
für Hans Obermair


Umrahmt von der Glonner Musi sowie kulinarischen Köstlichkeiten waren auch in diesem Jahr etliche Glonner, die im letzten Jahr mit ihrem Engagement den Alltag in Glonn bereicherten ins Marienheim geladen… Weiterlesen


Der Nikolaus der Glonner Kolpingfamilie zeigt sich spendabel

Seit mehr als 25 Jahren gibt es den Nikolausdienst der Glonner Kolpingfamilie. Mittlerweile sind 20 Personen als heiliger Nikolaus oder Krampus am 5. Bzw. 6. Dezember unterwegs. Über 80 Haushalte in Glonn und der näheren Umgebung wurden dabei besucht. Den Kindern werden aus dem goldenen Buch ihre guten oder schlechten Eigenschaften vorgetragen. Meist wird dem Nikolaus dann noch ein Lied gesungen oder gespielt oder die Kinder haben ein Gedicht gelernt oder ein Bild gemalt. Weiterlesen


Raiffeisen-Volksbank Ebersberg eG spendet 7.000 Euro

Die Freude war wieder groß in Glonn. Kurz vor Weinachten übergab die Raiffeisen-Volksbank Ebersberg Spendenschecks in Höhe von insgesamt 7.000 Euro an vier Glonner Institutionen.
Die Bankvorstände Wolfhard Binder und Christian Weber überreichten in der Raiffeisen-Volksbank in Glonn zusammen mit dem Bürgermeister Josef Oswald persönlich die Spenden an die Vertreter der begünstigten Organisationen.  Weiterlesen


 

 

Glonner Marktweihnacht

Alle Jahre wieder…
…ist Glonner Marktweihnacht!
Man geht Stände anschauen, alte Bekannte treffen, Essen oder Glühwein trinken oder hört sich eine der Bühnendarbietungen an. Leben genießen, eine schöne Zeit haben.
All das wird erst möglich, weil so viele Menschen engagiert mithelfen und ehrenamtlich an unserer Marktweihnacht mitarbeiten. Die Standler, die Vereine, der Bauhof, die Hüttentransporteure, das Lagerhaus, die dutzenden, stillen Helfer im Hintergrund, die wir alle gar nicht nennen können, weil wir immer irgendjemanden vergessen würden…
Euch allen ein ganz herzliches DANKE SCHÖN!
Für die Unterstützung und die schöne Zeit die wir wieder miteinander verbringen durften.
Euer Glonner Gewerbeverband
Broschüre des Gewerbeverbandes zum Download


Sportlerehrung 2018

Die Ehrung konnte zunächst mit einem eigenen Rekord aufwarten: in diesem Jahr waren es über hundert Sportler, die von den Vereinen an die Gemeinde gemeldet wurden. Entsprechend eng und bunt war der Abend denn auch, bei dem sich von altbekannten Gesichtern wie Christina Wagner, die auch in diesem Jahr mit ihrem Ponygespann beachtliche Erfolge einfahren konnte sich mit Taekwondo auch neue Sportart präsentierten.
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Sozialministerin Kerstin Schreyer in Zinneberg

Die Bayerische Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales, Kerstin Schreyer war am 19. September zu Besuch auf Schloss Zinneberg. Hier machte sie sich ein Bild von dem umfangreichen sozialen Angebot der Einrichtung, angefangen von der Kinderkrippe, dem heilpädagogischen Heim für Mädchen, der heilpädagogischen Tagesstätte oder der offenen Ganztagsschule, um nur einige zu nennen.
Nach der Vorstellung der Einzelbereiche, die teilweise von den Kindern und Jugendlichen selbst vorgetragen wurden, diskutierte die Ministerin mit dem Fachpersonal und Vertretern aus der Politik die täglichen Problemstellungen und Lösungsmodelle der Jugendhilfeeinrichtung Schloss Zinneberg. Da die Ministerin selbst Diplom Sozialpädagogin ist, konnte sie die diversen Sachverhalte kompetent nachvollziehen. Und natürlich durfte auch der obligatorische Eintrag ins Goldene Buch der Marktgemeinde Glonn nicht fehlen, das Bürgermeister Josef Oswald mit im Gepäck hatte.


Ergebnis der Jugendbefragung
Im Juli und August wurde eine Jugendbefragung in Glonn durchgeführt. Hierzu wurden 602 Jugendliche im Alter von 12 bis 21 Jahren angeschrieben und gebeten einen Fragebogen auszufüllen. Erfreulicherweise konnte ein Rücklauf von 176 Fragebögen verzeichnet werden, was einer Rücklaufquote von knapp 30% entspricht. Das Ergebnis der Befragung finden Sie hier . Diese Informationen kann der Gemeinderat zukünftig bei den Entscheidungen berücksichtigen. Ziel ist es, die positive Situation der Jugendlichen in Glonn nach und nach zu verbessern, wobei dies sicher nicht in allen Punkten möglich sein wird. So lassen sich  die Wünsche im Outdoorbereich oft nur realisieren, wenn ein geeigneter Platz bzw. Grundstück zur Verfügung steht.
Fragebogen download
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Umfrage zur Lebenssituation von Jugendlichen in Glonn

Im Juli startete die Marktgemeinde auf Initiative einer Elterngruppe eine Umfrage der 12-21 Jährigen, die in Glonn beheimatet sind. Bis Anfang August hatten die Jugendlichen Gelegenheit, sich mittels eines Fragebogens zu ihrer Lebenssituation hier am Ort zu äußern und auch Wünsche kundzutun. Damit möglichst viele der Fragebögen, die der Bürgermeister persönlich an jeden Jugendlichen verschickte, ausgefüllt seinen Weg ins Rathaus zurückfindet, wurde die Befragung mit einem Gewinnspiel verknüpft. Insgesamt vier der Teilnehmer wurden aus einem Lostopf gefischt, der Einkaufsgutscheine beim Sport Obermaier in Glonn beherbergte. Der Geschäftsführer Ralf Dworschak ließ es sich zu diesem Anlass nicht nehmen, die bei erworbenen Gutscheine selbst zu bezuschussen. Am 27.9. fanden sich neben den Gewinnern auch deren Eltern sowie ein Teil der Initiatorinnen der Befragung bei Josef Oswald ein, der die Gewinne mit einem Dank für die Teilnahme und Ausdruck der Freude, dass sich die jungen Menschen für ihren Ort interessieren, überreichte. Dies sei vielleicht kein großer Aufwand für jeden Einzelnen, aber insgesamt eine wichtige Information, die die Gemeinde mit der Umfrage erhalte, betonte der Bürgermeister. Die Ergebnisse der Umfrage werden derzeit ausgewertet und dann nach einer Vorstellung im Gemeinderat auch auf der Homepage und im Marktschreiber veröffentlicht.
Bild v. l. n. r. hintere Reihe: Martina Sykora, Monika Wilken, Josef Oswald, Manuela Meistring, vorne v. l. n. r die Gewinner Lucia Schönig, Bettina Waschke, Maxi Schefer (in Vertretung für Sonja) und Luciano Andrä und Johanna Schwarzer

Ehrenbürger Hans Obermair


Marktgemeinde verleiht Ehrenbürgerwürde an Hans Obermair
Mit der höchsten Auszeichnung, die der Markt Glonn zu vergeben hat, würdigte Josef Oswald zum diesjährigen Neujahrsempfang das besondere Engagement von Hans Obermair für seine Heimatgemeinde. Der neue Ehrenbürger, der seit 1965 in Glonn wohnt, hat es damit zu seinen eigenen Wurzeln zurückgezogen, denn die eigenen Eltern und deren Vorfahren stammten bereits aus Glonn. Diese Verwurzelung scheint ihm zur Passion geworden zu sein. Hat Glonn doch mit ihm nicht nur einen außergewöhnlich umtriebigen Mitbürger und Ehrenamtler gefunden, sondern auch einen akribischen Chronisten, der neben den Jahreszahlen und den historischen Fakten v. a. auch immer die Geschichten der Menschen, die hier leben und lebten im Blick hat. Nicht selten erfährt auch heute noch der eine oder andere noch Neues über seine persönliche Familiengeschichte und Verwandtschaftsverhältnisse aus vergangenen Zeiten, die ihm bis dato unbekannt waren. Das macht seinen besonderen Blick auf die Vergangenheit aus und es fällt ihm selten schwer, spontan viele der recherchierten Zusammenhänge aus dem Gedächtnis griffbereit zu haben.

Hans Obermair verbindet mit seiner Arbeit damit wie kein Zweiter die Bedeutung der Vergangenheit für die Gestaltung der Gegenwart. Viele Vereine und Institutionen können dank seiner Recherchen ihre Jubiläen mit besonderen Festschriften und Chroniken feiern, so z. B. zum 50-jährigen Bestehen des Marienheims, dem 140-jährigen Bestehen des Krieger- und Soldatenvereins, zu 150 Jahren Kolpingfamilie in Glonn, dem 125-jährigen Bestehen der Glonner Feuerwehr oder 300 Jahren Kirchweih in Frauenreuth. Mit seinen Vorträgen und Führungen gestaltet er das Kulturleben aktiv mit und viele seiner Arbeiten sind als Veröffentlichungen nachlesbar. Neben der historischen Arbeit z. B. zu Lena Christ, sind es die aktiven Tätigkeiten, die sein ehrenamtliches Engagement auszeichnen. Als Gemeinderat und Fraktionssprecher, Mitglied im Männerchor, Gründungsmitglied des Chor- und Orchestervereins, Vorstandsmitglied der Glonner Feuerwehr oder auch als Elternbeirat an der Glonner Schule, war und ist Hans Obermair nach wie vor ein aktiver Gestalter seiner Heimat. Kulturgut zu erhalten, ist bei allen diesen Aktivitäten die Triebfeder seines Schaffens, für das sich die Gemeinde mit dieser Auszeichnung bedankt.

Monika Wilken

Neujahrsempfang 2019 und Verleihung der Ehrenbürgerwürde für Hans Obermair


Neujahrsempfang der Gemeinde im Marienheim

Gerahmt von der Glonner Musi sowie kulinarischen Köstlichkeiten waren auch in diesem Jahr etliche Glonner, die im letzten Jahr mit ihrem Engagement den Alltag in Glonn bereicherten ins Marienheim geladen.

„Ich denke viel an die Zukunft, weil das der Ort ist, wo ich den Rest meines Lebens verbringen werde.“ Unter dieses Zitat von Woody Allen stellte Sepp Oswald seine diesjährige Ansprache zum Neujahrsempfang der Gemeinde.

Die Zukunft gemeinsam zu gestalten, das ist nicht nur eine Frage von Dienstleistung, Gewerbe und Verwaltung, sondern insbesondere ein Verdienst der Gemeinschaft, die getragen wird durch Vereine, ehrenamtliches Engagement und die Gestaltung gemeinsamen Lebens. Dass in Glonn Angebote für Alle von Jung bis Alt oder Zugereist wie Verwurzelt stattfinden können, dafür dankte der Bürgermeister stellvertretend für alle Engagierten den Anwesenden.

Was heute ist und morgen entstehen kann, steht immer mit dem in Verbindung, was bereits geschaffen wurde und so konnte die Gemeinde zum diesjährigen Empfang mit dem 175-jährigen Jubiläum der Glonner Musi und der Verleihung der Ehrenbürgerwürde an Hans Obermair zwei besondere Anlässe in den Fokus rücken.

Bernhard Sigl stellte die 175-jährige Geschichte der Glonner Musi, die ihren Ausgang mit dem Neujahrsansingen 1844 historisch belegen kann vor. Mit heute 35 Musikern zwischen 16 und 70 Jahren und über 40 Nachwuchstalenten in der Jugendkapelle begleitet man nicht nur Glonner Veranstaltungen, sondern reist auch bis zum Brüsseler Maibaumaufstellen. Nicht minder beeindruckend als die zurückliegenden Veranstaltungen ist das Programm, das für das Festwochenende vom 10.-13.5. in Ursprung geplant ist.

Nicht zuletzt dem neuen Ehrenbürger Hans Obermair ist es zu verdanken, dass Vereine ihre Jubiläen und Geschichten kennen und nachlesen können. Der ehemalige Gemeinderat, der neben seinem politischen Amt nicht wenige Vereine und Institutionen wie den Chor- und Orchesterverein, die freiwillige Feuerwehr, Elternbeiräte und Pfarrgemeinderat mit seiner Arbeit mitprägte, hat mit seiner Arbeit an historischen Publikationen und Vorträgen wie kein Anderer dafür gesorgt, dass wir bei der Gestaltung des Jetzt und der Zukunft immer auch den Blick auf das werfen können, was bisher bereits geschaffen wurde.
(Artikel über das Schaffen von Hans Obermair folgt)

Monika Wilken

Glonn trauert um seinen Altbürgermeister und Ehrenbürger Martin Esterl


* 5. Februar 1948   –   † 20 Dezember 2018
Leider mussten wir zum Jahreswechsel von unserem Altbürgermeister und Ehrenbürger Martin Esterl, dessen Wirken und beispielhaftes Engagement in unser aller Erinnerung bleiben wird, Abschied nehmen. Von gemeindlicher Seite durfte ich mit ihm 14 Jahre, davon 6 Jahre als sein Stellvertreter, zusammenarbeiten.
Martin Esterl hat sich in seiner Zeit als Bürgermeister mit ganzem Herzen für die wichtigen Projekte eingesetzt. Dabei hatte er auch immer ein Ohr für die sogenannten kleinen Dinge des Lebens und die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger. Vieles konnte in seiner 18-jährigen Amtszeit als Bürgermeister umgesetzt werden. Der Ausbau der Kinderbetreuung im Bereich Krippe, Kindergarten und Hort wird immer mit seinem Namen verbunden sein. Während seiner Amtszeit haben sich die Kindergartenplätze in Glonn verdoppelt, es entstanden eine Krippe und ein Hort. Natürlich hatte er nach der Zeit als äußerst engagierter Lehrer immer ein besonderes Augenmerk auf „seine Schule“. So wurde in seiner Amtszeit die Glonner Mittelschule erweitert und nach dem Hochwasser 2002 die Grundschule saniert.
Aber auch in anderen gemeindlichen Bereichen hat Martin außerordentliches geleistet. Hier nenne ich beispielhaft sein Engagement um das August Hochwasser 2002 und seinen Einsatz für die Energiewende. Auch dank Martins Wirken wird Glonn bei der Energiewende im Landkreis oft als Vorbild genannt. Stärker, als bei den genannten größeren Projekten, wirkte er durch seine umsichtigen Entscheidungen bei unzähligen kleineren Themen zum Wohle der Glonner Bevölkerung.
Neben seinem Wirken als Bürgermeister hat Martin Esterl seit Jahrzehnten mit seinem vielfältigen ehrenamtlichen Engagement viel für „sein Glonn“ getan. So hat er sich für viele Vereine oder für Einrichtungen wie in Zinneberg eingesetzt. Ebenso lag ihm die Weitergabe seines Wissens am Herzen. Bis 2017 hat er immer wieder Artikel für den Marktschreiber verfasst sowie zuletzt für den Kulturverein „Führungen in der Marktgemeinde“ angeboten.
Der Markt Glonn ist Martin Esterl für sein außerordentliches Engagement von Herzen dankbar und wir werden unseren Altbürgermeister und Ehrenbürger Martin Esterl stets in bester Erinnerung behalten.
1. Bürgermeister Josef Oswald

Siehe auch:

Ehrenbürger Martin Esterl

Zinneberg trauert um Martin Esterl

Nachruf für Martin Esterl in der Süddeutsche Zeitung

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