Archiv der Kategorie: Allgemein

Sammlungen

Die Aufbewahrung und Erschließung der Verwaltungsakten ist für das Archiv eine Pflichtaufgabe. Eine freiwillige Aufgabe,  die aber die Darstellung der Vergangenheit erst farbig und lebendig macht, ist das Sammeln von Zeitdokumenten wie Zeitungsartikeln, Fotos, Plakaten, aber auch mündlichen und schriftlichen Erinnerungen von Zeitzeugen, von Film. und Tondokumenten, Briefen, Postkarten und ähnlichem. All das wird als Sammlungsgut bezeichnet. Hier finden Sie eine Auswahl an Fotos und Artikeln aus der Sammlungstätigkeit der Gemeinde aber auch aus privaten Sammmlungen oder Nachlässen.

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Präsenzbibliothek

Diese kleine Handbibliothek steht Ihnen im Archiv zur Recherche zur Verfügung

SignaturVerfasser/HerausgeberTitelJahrAnsicht
Bib 2Königlich Statistisches LandesamtBayern und seine Gemeinden während der letzten 50 Jahre1912Titelbild
Bib 3Bayerischer Adressbücherverlag GmbH Ebersberg-MünchenAdress- und Heimatbuch für das Bezirksamt Ebersberg Ausgabe 19241925Titelbild
Bib 4Ferdinand Lehnert (Bearbeitung)Heimat- und Adressbuch des Bezirksamtes Ebersbergs Umfassend 29 Gemeinden Nach den gemeindeamtlichen Einwohnerlisten 1937Titelbild
Bib 5Bayerisches Statistisches LandesamtAmtliches Gemeindeverzeichnis für Bayern nach der Volkszählung und dem Gebietsstand vom 17.5.19391939Titelbild
Bib 6Bayerisches Statistisches LandesamtBayerische Gemeinde- und Kreisstatistik1942Titelbild
Bib 7Bayerisches Statistisches Landesamt; Authorized by OMGB, Information Control DivisionAmtliches Gemeindeverzeichnis für Bayern1946Titelbild
Bib 8Bayerischer Adreßbuchverlag A.&H.KunzeEinwohnerbuch für die Städte Ebersberg, Grafing sowie die Gemeinden des Landkreises Ebersberg1958-
1959
Titelbild
Bib 9Bayerisches Statistisches LandesamtEinwohnerzahlen am 31.Dezember 19771977/78Titelbild
Bib 10Bayerisches Statistisches LandesamtAmtliches Ortsverzeichnis für Bayern Gebietsstand 1.Mai 19781978Titelbild
Bib 11Bayerisches Statistisches LandesamtAmtliches Ortsverzeichnis für Bayern1964Titelbild
Bib 12Grübel/K.Regierungs-Registrator in AnsbachStatistisches Ortslexikon des Königreichs Bayern
Ein Handbuch für Amts- Gerichts-, Post- Telegraphen- und Eisenbahnverkehr
1880Titelbild
Bib 13Bayerisches Statistisches LandesamtAmtliches Ortsverzeichnis für Bayern Volkszählung vom 13.September 19501950-
1952
Titelbild
Bib 14Bayerisches Landesamt für Statistik und DatenverarbeitungAmtliches Ortsverzeichnis für Bayern Gebietsstand 25.Mai 19871987Titelbild
Bib 17Printing Permit 3. Oktober 1946 Office of Military Government for BavariaStenografische Berichte über die Verhandlungen des Verfassungs-Ausschusses der Bayerischen Verfassungsgebenden Landesversammlung
3 Bände;
1946Titel 1
Titel 2
Titel 3
Bib 18Körbling, IgnazHandbuch der öffentlichen Armenpflege im Königreiche Bayern1896Titelbild
Bib 19Rasp, CarlDie land- und forstwirthschaftliche Unfall-und Krankenversicherung1889Titelbild
Bib 20Königlich Bayerisches Ministerial ForstbureauDie Forstverwaltung Bayerns 1861Titelbild
Bib 21Stadelmann, WilhelmHandbuch für Landgemeinde Verwaltungen, Armenpflegschaftsräthe, Kirchen- und Schulverwaltungen, Verwalter des Gemeinde- und Stiftungsverrmögens, Standesbeamte und Gemeindeschreiber1882Titelbild
Bib 22Stadelmann, WilhelmHandbuch für Landgemeindeverwaltungen, Armenpflegschaftsräthe, Kirchen und Schulverwaltungen, Verwalter des Gemeinde- und Stiftungsvermögens1874Titelbild
Bib 23Dr. Vogels, WernerReichserbhofgesetz1934Titelbild
Bib 24Sammlung von Vorschriften für Standesbeamte im rechtsrheinischen Bayern1900Titelbild
Bib 26Bayerischer LandwirtschaftsrathHandbuch des größeren Grundbesitzes in Bayern"Neuausgabe des im Jahre 1879 erschienenen Hauptbandes und des Ergänzungsbandes vom Jahre 1887 des "Handbuch des Großgrundbesitzes in Bayern"1907Titelbild
Bib 27Bayerisches Statistisches LandesamtHof- und Staatshandbuch des Königreiches Bayern
14 Bände: 1813; 1828; 1839; 1849; 1863; 1856; 1873; 1879; 1884; 1892; 1898; 1902; 1911; 1912;
1813-
1912
Titel 1813
Titel 1912
Bib 34Militär Handbuch des Königreiches Bayern1897Titelbild
Bib 35Militär Handbuch des Königreiches Bayern1900Titelbild
Bib 36Militär Handbuch des Königreiches Bayern1905Titelbild
Bib 37KriegsministeriumMilitär Handbuch des Königreiches Bayern1914Titelbild
Bib 38Bayerisches statistisches Landesamt; Dr.Friedrich ZahnZeitschrift des Bayerischen Statistischen Landesamts1934
Bib 39Redaktion des Sammelwerks Bayerns Gesetze und GesetzbücherStrafgesetzbuch für das Deutsche Reich1888Titelbild
Bib 40Bund deutscher VerkehrsverbändeDeutsches Handbuch für Fremdenverkehr Bayern Band 21951Titelbild
Bib 41Knorr/Oberbügermeister; Geschäftsführer des Deutschen Gemeindetags; Stenger, Hermann;Ortsvorschriften
7 Bändchen als Beilage zu "Landgemeinde" Ausgabe B Bayern; Bd. 1932 enthält 1931/32
1930 -
1937
Titelbild
Bib 42Dr.von Hauck, Th.; Dr.Hoffmann, L.Bayerische Gemeindezeitung;
9 Bände
1891-
1895;
1902-
1905
Titelbild
Bib 43Die soziale Versicherungsgesetzgebung: Beilage zu "Blätter für öffentliche Fürsorge"Bd1:1930, 1932 (enth.1931 u.1932); 1933,1934,1935,1936,1938 (enthält 1937)1930-
1937
Titelbild
Bib 44Fiehler, Karl/Oberbürgermeister München;Die nationalsozialistische Gemeinde; "Zentralblatt der N.S.D.A.P. für Gemeindepolitik"; 6 Bände1933-
1938
Titelbild
Bib 45Staudter, Günter;
Gemeinde Baiern
Baiern in Bayern2014
Bib 46Puchner, Karl; Steineberger, Ludwig; Kommission für bayerische LandesgeschichteHistorisches Ortsnamenbuch von Bayern1951Titelbild
Bib 47Obermair, Hans/ CSU GlonnGlonner Geschichte und Geschichten1999Titelbild
Inhalt
Bib 48Wolf, AloisAus alten Stuben und Kammern1977Titel
Bib 49Gebhard, TorstenDer Bauernhof in Bayern1975Titel
Bib 51Scheller, Guido/ Gemeinde Oberpframmern1200 Jahre Pframmern-Prumare2000Titelbild
Bib 53Lebmeier, HansSo war´s einmal
Dörfer, Märkte und Städte auf historischen Postkarten
1998Titelbild
Bib 54Pleyer; Koller; Oswald; Krammer; Litzlfelder; Brenner; Beham; Wagner; Hüttl; Sponholz; Kastner; Inzinger; Götz; Gebhart; gerstner; Liebert; Bauer; Lang; Kiefinger; Neubiog; Killermann; Scheller; Obermayr; Pickert; Ziegler; Weixler; Der Landkreis Ebersberg in Geschichte und Gegenwart1960Titelbild
Bib 55Guggetzer, Martin/ Marktgemeinde EbersbergEbersberg und sein Landdkreis
Vorträge über Heimatkunde und Heimatgeschichte für den Landkreis Ebersberg
1949Titelbild
Bib 56Geier, GustavFrohes Land um den Ebersberger Forst1939Titelbild
Bib 57Dr. Huber, HeinrichBeiträge zur Geschichte des Marktes Glonn in Oberbayern1945Titelbild
Bib 58Torbrügge, WalterGräber und Kultstätten1960Titelbild
Bib 59Huber, HeinrichVerfassung des Freistaates Bayern vom 2.Dezember 1946
Textausgabe mit Einleitung, Inhaltsübersicht und alphabetischem Sachregister; mit Widmung des Verfassers Heinrich Huber
1948Titelbild
Bib 60Dr.Schopp, Rainer/ Clara LebscheIn Memoriam Professor Dr. Max Lebsche1957Titel
Bib 61Kilger, Konstanze/ kkMedia; Konstanze KilgerJosef Landthaler Jahrgang 19072005Titelbild
Bib 62Obermair, Hans/ Kulturverein Markt GlonnLena Christ und Glonn2006Titelbild
Bib 63Bayerischer Verein für LandespflegeSchönere Heimat - "Erbe und Gegenwart" und "Der Bauberater"
3 Sammelbände
1955 -1959;
1959 -1962;
1967
Titelbild
Titelbild
Titelbild
Bib 64Wichmann, SiegfriedBuch Julius Seyler1983Titelbild
Bib 65Koller, Wolfgang/Elisabeth Eberle/TochterWer zum Brunnen ist bestimmt1999Titel
Bib 66P.Hess-LeuteDas leben eines Rittmeisters2020Titelbild
Bib 67-1Historischer Verein für den Landkreis Ebersberg e.V.Land um den Ebersberger Forst;
Band 1
1998Titelbild
Inhalt
Bib 67-2Historischer Verein für den Landkreis Ebersberg e.V.Land um den Ebersberger Forst;
Band 2
1999Titelbild
Inhalt
Bib 67-3Historischer Verein für den Landkreis Ebersberg e.V.Land um den Ebersberger Forst;
Band 3
2000Titel
Inhalt
Bib 67-4Historischer Verein für den Landkreis Ebersberg e.V.Land um den Ebersberger Forst;
Band 4
2001Titelbild
Inhalt
Bib 67-5Historischer Verein für den Landkreis Ebersberg e.V.Land um den Ebersberger Forst;
Band 5
2002Titelbild
Inhalt
Bib 67-6Historischer Verein für den Landkreis Ebersberg e.V.Land um den Ebersberger Forst;
Band 6
2003Titelbild
Inhalt
Bib 67-7Historischer Verein für den Landkreis Ebersberg e.V.Land um den Ebersberger Forst;
Band 7
2004Titelbild
Inhalt
Bib 67-8Historischer Verein für den Landkreis Ebersberg e.V.Land um den Ebersberger Forst;
Band 8
2005Titelbild
Inhalt
Bib 67-9Historischer Verein für den Landkreis Ebersberg e.V.Land um den Ebersberger Forst;
Band 9
2006TitelbildInhalt
Bib 67-10Historischer Verein für den Landkreis Ebersberg e.V.Land um den Ebersberger Forst;
Band 10
2007Titelbild
Inhalt
Bib 67-11Historischer Verein für den Landkreis Ebersberg e.V.Land um den Ebersberger Forst;
Band 11
2008Titelbild
Inhalt
Bib 67-12Historischer Verein für den Landkreis Ebersberg e.V.Land um den Ebersberger Forst;
Band 12
2009Titelbild
Inhalt
Bib 67-13Historischer Verein für den Landkreis Ebersberg e.V.Land um den Ebersberger Forst;
Band 13
2010Titel
Inhalt
Bib 67-14Historischer Verein für den Landkreis Ebersberg e.V.Land um den Ebersberger Forst;
Band 14
2011Titelbild
Inhalt
Bib 67-15Historischer Verein für den Landkreis Ebersberg e.V.Land um den Ebersberger Forst;
Band 15
2012TitelbildInhalt
Bib 67-16Historischer Verein für den Landkreis Ebersberg e.V.Land um den Ebersberger Forst;
Band 16
2013Titelbild
Inhalt
Bib 67-17Historischer Verein für den Landkreis Ebersberg e.V.Land um den Ebersberger Forst;
Band 17
2014Titelbild
Inhalt
Bib 67-18Historischer Verein für den Landkreis Ebersberg e.V.Land um den Ebersberger Forst;
Band 18
2015Titelbild
Inhalt
Bib 67-19Historischer Verein für den Landkreis Ebersberg e.V.Land um den Ebersberger Forst;
Band 19
2016Titelbild
Inhalt
Bib 67-20Historischer Verein für den Landkreis Ebersberg e.V.Land um den Ebersberger Forst;
Band 20
2017Titelbild
Inhalt
Bib 67-21Historischer Verein für den Landkreis Ebersberg e.V.Land um den Ebersberger Forst;
Band 21
2018Titelbild
Inhalt
Bib 67-23Historischer Verein für den Landkreis Ebersberg e.V.Land um den Ebersberger Forst;
Band 23
2020Titelbild
Inhalt
Bib 67-25Historischer Verein für den Landkreis Ebersberg e.V.Land um den Ebersberger Forst;
Band 25
2022Titelbild
Inhalt
Bib 68Müller; Engasser; Grau/ Landratsamt Ebersberg; Landeszentrale für Politische BildungUnser Landkreis Ebersberg1981Titelbild
Bib 69Schliewen; Schäfer; Schmid; Ziegler; Feldbauer; Beer; Weinberger; Breit; Acker; Paringer; Volkert; Tröger; Krammer; Münster; Freitag; /Landkreis Ebersberg; Kreissparkasse Ebersberg; Kloster Ebersberg2002Titelbild
Bib 70Hubensteiner, BennoBayerische Geschichte1980Titelbild
Bib 71Museumspädagogisches ZentrumVom leben der Bajuwaren1988Titelbild
Bib 72Museumspädagogisches ZentrumWer waren die Bajuwaren1988Titelbild
Bib 73Högg, Christian; Hofbauer, Florian; Kampik, Artur; Karlstetter, Jochen; Sauer, Stephan; Schöniger, Ernst; Wagner, Bernd; Zeitler, Simon;Denkmäler und ihre Bedeutung für das Geschichtsbewußtsein auf dem Land, dargestellt anhand von drei Beispielen des Marktes Glonn in Oberbayern
Titelbild
Bib 74Arbeitskreis Geschichte Gemeinde WeyarnWasser und Natur Zwischen Mangfall und Leitzach; 2007Titelbild
Bib 75Huber, Franz M.Unsere Tiere im alten Bayern; Eine Geschichte der Nutztiere1988Titelbild
Bib 76Gemeinde Moosach1200 Jahre Moosach 790-19901990Titelbild
Bib 77Haus der bayerischen GeschichteGlanz und Ende der alten Klöster1991Titelbild
Bib 78Freistaat Bayern - Regierungsbezirk Oberbayern1985Titelbild
Bib 79IMAGO BAVARIAE1972 -
1973
Titelbild
Bib 80IMAGO GERMANIAE1974 -
1975
Titelbild
Bib 81IMAGO EUROPAE1976Titelbild
Bib 82Prof. Dr. Hermann SchreiberWeltreiche1985Titelbild
Bib 83Dr. Ekkehard Böhm; Westermann VerlagKultur Tagebuch1984Titelbild
Bib 84Das 20. Jahrhundert2001Titelbild
Bib 85MartinSigl/1. Bürgermeister Gemeinde GlonnGlonn
Im Wandel der Zeit
1988Titelbild
Bib 86Walter Brilmayer; Babara Hedrich/ Stadt EbersbergEbersberg lebt
Portrait einer Kreisstadt
1996Titelbild
Bib 87Hans SponholzEbersberg - Der Landkreis in Bildern1975Titelbild
Bib 88Dr. Karl Dickopf; Johann Hupfer; Dieter Kadner; Willi Kneißl; Markus Krammer; Dr. Gottfried Mayr; Ernst Strom; Dr. Hans-Ulrich Ziegler/Kreissparkasse EbersbergDer Landkreis Ebersberg - Geschichte und Gegenwart1986Titelbild
Inhalt
Bib 89Kael-Maria Haertle/ Kreissparkasse EbersbergDer Landkreis Ebersberg - Geschichte und Gegenwart; Die gelungene Eingliederung, Heimatvertriebene und flüchtlinge im Landkreis Ebersberg1987Titelbild
Inhalt
Bib 90Dr. Peter Burschel; Anne Feuchter-Schawelka; Winfried Freitag; Eva Habel; Dr. Rupert Haydn; Franz Hohenthaner; Dr. Jürgen Huss; Dr. Rolf Klinger; Dagmar Kramer; Dr. Hansjörg Küster; Hannjörg Redslob; Ernst Rieber; Dr. Anneliese Schlegl-Bechtold; Friedel Schöx; Ernst Strom; Dr. Hans Peter Uenze; Dr. Syna Uenze; Dr. jur. Jürgen Vocke; Wolfgang Webersinke/ Kreissparkasse EbersbergDer Landkreis Ebersberg - Geschichte und Gegenwart; Nutzungen, Wandlungen und Gefährdungen des Ebersberger Forstes; Beiträge zur Geschichte unserer Umwelt1990Titelbild
Inhalt
Bib 91Karl Dickopf/ Kreissparkasse EbersbergDer Landkreis Ebersberg - Geschichte und Gegenwart; Ein Landkreis kämpft um seine Identität; Der Landkreis Ebersberg während der Besatzungszeit 1945-1949; Zwischen Zusammenbruch und Neubeginn1995Titelbild
Inhalt
Bib 92Bernhard Schäfer / Kreissparkasse EbersbergDer Landkreis Ebersberg - Geschichte und Gegenwart; Der Physikatsbericht für das Landgericht Ebersberg aus dem Jahre 18611998Titelbild
Inhalt
Bib 93Dr. Rotraut Acker; Hermann Beham; Dr. Karl Dickopf; Wolfgang Franz; Dr. Thomas Goetz; Arnold J. Großegesse; Dr. Ottfried Hafner; Dr. Cornelia Oelwein; Wolfgang Schierl; Herbert Zima/ Kreissparkasse EbersbergDer Landkreis Ebersberg - Geschichte und Gegenwart; Not, Leid und Tod - Umbruch und neue Hoffnung; Die Schlacht von Hohenlinden im Jahr 1800, eine historische Wende aus lokaler Perspektive1999Titelbild
Inhalt
Bib 94Markus Krammer/ Kreissparkasse EbersbergDer Landkreis Ebersberg - Geschichte und Gegenwart; Kapellen und Kirchen - Steinkreuze, Martersäulen und Gedenksteine2000Titelbild
Inhalt
Bib 95Anne Feuchter-Schawelka M.A.; Winfried Freitag; Dr. Dieter Grosser/ Kreissparkasse EbersbergDer Landkreis Ebersberg - Geschichte und gegenwart
Die Ebersberger Holzbibliothek:
2001Titelbild
Inhalt
Bib 97Knut Schneider; Wolfgang NiemannDas Jahr im Bild 19721972Titelbild
Bib 98Knut Schneider; Wolfgang NiemannDas Jahr im Bild 19731973Titelbild
Bib 99Schnittdiel, WernerHarms Geschichtsatlas - Schulbuchum
1972
Titelbild
Bib 100Bayerisches Staatsministerium für Landesentwicklung und UmweltfragenZentrale Orte und Nahbereiche in Bayern (Buch + 2 Karten)1972Titelbild
Bib 101Bayerischen Staatsministerium des InnernGebietsreform Bayern - Neugliederung der Landkreise und kreisfreien Städte1971Titelbild
Bib 102Hans SponholzEbersberg1978Titelbild
Bib 104MUH GmbH; Stefan Dettl; Nicole Kling; Jacob Radloff; Josef WinklerMUH - Bayerische Aspekte2020Titelbild
Bib 103Bodo HarenbergMünchen 721971Titelbild
Bib 105Benno HubensteinerBayerische Geschichte1980Titelbild
Bib 106Josef Höhl/ Arbeitsgemeinschaft für Heimatkunde Grafing b. München e. V.; Josef HöhlDie Quellen im Oberlauf der Attel und Betrachtungen zum Wassser2023Titelbild
Bib 107Arbeitsgemeinschaft für Josef Höhl / Heimatkunde Grafing b. München e. V.; Josef HöhlWanderungen rund um Grafing2023Titelbild
Bib 108...Josef SchmittWasser der Glonn; Als Energieträger: Mühlen und Wasserkraftwerke2022Titelbild
Bib 109Reinhard Heydenreuter; Wolfgang Pledl; Konrad Ackermann/ Bayerischer Landesverein Für Heimatpflege e. V.; Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns; Kommission für bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der WissenschaftenVom Abbrändler zum Zentgraf2010Titelbild
Bib 110Dr. phil. Karl Voßler; Clara Huber; Dr. phil. Walter Riezler; Dr. phil. Alois Wenzl; Dr. phil. Hermine Maier; Dr. phil. Mirok Li; Carl Orff/ Clara HuberKurt Huber zum Gedächtnis
"…der Tod…war nicht vergebens"
1986Titelbild
Bib 111Christ, LenaLena Christ
Dramen - Bauern - Madam Bäuerin - Briefe
1990Titelbild
Bib 112Peter BenedixDer Weg der Lena Christ (mit Zeitungsausschnitt: Rezension)1940Titelbild
Bib 113Günter GoepfertDas Schicksal der Lena Christ1971Titelbild
Bib 116Karl Brunner; Haus der Bayerischen GeschichteBayern und Österreich im Mittelalter1996Titelbild
Bib 117Hans SponholzEbersberg, Der Landkreis in Bildern; 1.Auflage1967Titelbild
Bib 118Rupert Gebhard; Andrea Lorentzen/ Haus der Bayerischen GeschichteDie Kelten in Bayern1993Titelbild
Bib 119Hüller, KonradRetrospektive Elisabeth Hüller 1920-19762008Titelbild
Bib 120Landkreisverband BayernDie Bayerischen Landkreise und ihr Verband1980Titelbild
Bib 121Bundesministerium des Innern; Lothar Gall/universität Giessen1871 Fragen an die Deutsche Geschichte
Ausstellungskatalog
1971Titelbild
Bib 122Bayerische Landeszentrale für Politische BildungDie Bundesrepoublik wird souverän 1950-1955; Ära Adenauer Band I1986Titelbild
Bib 123Ebersberger Kreisadressbuch1979-
1980
Titelbild
Bib 124Adolf Barth/Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.Schicksal in Zahlen1985Titelbild
Bib 125Kunze, Karl; Wolff, Karl;Grundwissen Geschichte1974Titelbild
Bib 126Bayerisches Staatsministerium des InnernDie Verwaltungsgemeinschaft - Ein Leitfaden 1991Titelbild
Bib 127Bayerisches Staatsministerium des InnernDie Verwaltungsgemeinschaft - Ein Leitfaden 1980Titelbild
Bib 128Klinger, Rolf; Kadner, Dieter; Sage, Walter; Mayr, Gottfried; Dickopf, Karl; Hupfer, Johann; Schlüter, Helmut; Witzel, Kilian; Krammer, Markus;Der Landkreis Ebersberg - Raum und Geschichte1982Titelbild
Bib 129Bayerisches Statistisches LandesamtBayern innZahlen Monatshefte des Bayerischen Statistischen Landesamtes1947Titelbild
Bib 130Komission für bayerische LandesgeschichteHistorischer Atlas von Bayern/ Teil Altbayern, Band 48, Ebersberg Gericht Schwaben 1989Titelbild
Bib 131Beham, Alois; Egmatinger Bürger/ Gemeinde EgmatingChronik 1200 Jahre Egmating1994Titelbild
Bib 133Hans Riedl, PullenhofenDie Wälder im Landkreis Ebersberg2024Titelbild
Bib 134Liebl, Herbert (Fotografie); Texte: Stephan Ametsbichler, Hans Obermair, Günter Staudter /Herbert LieblKirchenkunst im Pfarrverband Glonn2024Titelbild
Bib 135Ahlborn, Franziska; Graßl, BirgitKleinode am Wegesrand; Flurdenkmäler in der gemeinde Aying2025Titelbild
Bib 136Heinz, Christine; von Leutsch, Anke, Zahnweh, Julia; Krinninger,Doris / Gemeinde IsmaningDreißig Jahre; Alltag in ismaning 1925-19552024Titelbild
Bib 137Dengler, Reichart, VilsmaierRechenbuch für Volkshauptschulen Heft 4

nur als Kopie/digital vorhanden
Titelbild
Bib 138Ebersberger Amtsblatt; 26 Bände
1900-1920 und 1930-1940Titelbild
Bib 139Schriftleitung: Dr.Hermann Stenger; Dr.Hans Steichele; Oberbürgermeister Georg Knorr; Dr.Zeitler; Ludwig Thoma, "Der Bayerische Bürgermeister"; amtliches Organ des Bayerischen Gemeindetages1930; 1932-1938Titelbild
Bib 140"Fürsorgeblätter"; Blätter für öffentliche Fürsorge und soziale Versicherung1930-1938Titelbild
Bib 141"Königlich bayerisches Kreisamtsblatt"1855-1919Titelbild
Bib 142Gemeinde AyingHelfendorf 1250 Jahre2022Titelbild
Bib 143Knemeyer, Franz LudwigFestschrift 75 Jahre Bayerischer Gemeindetag1897Titelbild
Bib 144Gemeinde MoosachMoosacher Heimatbuch 2 Bände im Schuber2015Titelbild

 

 

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Amtsbücher

Der Begriff Amtsbuch wurde im 19.Jahrhundert geprägt in Abgrenzung zu Akten und Urkunden. Das Amtsbuch sollte vor allem wesentliche Bestandteile des amtlichen Handelns  – Steuern, Haushalt, Gemeinderatsentscheidungen  – dauerhaft und mit kaum anzufechtender Beweiskraft festhalten. Mit zunehmender Frequenz der Verwaltungshandlungen wurde der starre Charakter des Amtsbuches deutlich und seine Bedeutung schwand. Siehe auch: Wikipedia

Zu den Amtsbüchern gehören vorrangig die Protokolle des Gemeinderates, die Kassenbücher der Gemeinde, die Bücher des Armenpflegschaftsrates und der Schulpflegschaft und die Personenstandsregister des Standesamtes.

Daneben finden sich noch einzelne Bücher wie Victualienvisitationsprotokolle, Sühneverhandlungen, Brandversicherungsverzeichnisse und Dienstbotenverzeichnisse.

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Kontakt

Sie haben Fragen zur Aufbewahrung, Digitalisierung oder Restaurierung ihrer alten Bilder und Briefe?
Sie können die Briefe und Postkarten Ihrer Großeltern nicht lesen, da sie in Sütterlin geschrieben sind?
Sie betreiben Ahnen- und Familienforschung und brauchen Geburts- oder Sterbedaten und -orte?
Sie forschen zu verschiedenen Aspekten der Ortsgeschichte?
Sie wollen eine Chronik schreiben?
Sie besitzen alte Dokumente, Fotos, Postkarten, Tagebücher oder ähnliches, das einen Bezug zu Glonn hat und möchten diese Erinnerungen gerne sicher und dauerhaft aufbewahrt und für die nächste Generationen zugänglich gemacht wissen?
Sie müssen einen Nachlass verwalten und haben keinen Platz für alte Dokumente, Bilder, Fotoalben der Familie, wollen die Dinge aber auch vor dem Vergessen werden und dem “Vergammeln” auf dem Dachboden retten?

Dann wenden Sie sich an das Archiv der Marktgemeinde Glonn!

Ihre Ansprechpartnerin:  Barbara Kreutzer

Sie erreichen mich im Archiv am Dienstag bis Donnerstag von 8.00-16.00 Uhr
unter der Telefonnummer: 08093 909746
Gerne können Sie auch persönlich vorbeikommen, eine kurze telefonische Voranmeldung ist dann aber sinnvoll.
Ausserhalb dieser Zeiten erreichen Sie mich unter der email Adresse: archiv@glonn.de

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Vor 50 Jahren – Erste Fußgängerampel in Glonn

 

Wenn man vor 100 Jahren gefordert hätte, man solle eine Regelung schaffen, die Fuß­gängern den Vorrang gibt, hätte man das belächelt. Die Pferde-und Ochsengespanne und die seltenen und langsameren Kraftfahrzeuge, aber auch die schmä­leren Straßen machten so etwas entbehrlich. Der zunehmende und vor allen Dingen der immer schneller werdende Verkehr, besonders in den Sechzigerjahren, brachte für die Fußgänger neue Probleme.

Die Glonner Schulen waren seit 1838 im südlich der Hauptstraße gelegenen Ortsteil. Die Überquerung der Hauptstraße, die seit den 50-Jahren gekenn­zeichnet war, erfolgte bevorzugt beim „Gürtler“. Wegen der wachsenden Kinderzahl aber auch wegen des zunehmenden Schulbusverkehrs, die heutige Geschwister-Scholl-Straße gab es noch nicht, und das bei stei­gendem Durchgangsverkehr, entschied man sich im Frühjahr 1972 eine Ampelanlage zu beantragen, beziehungsweise zu errichten. Aber auch der gestiegene Busverkehr, der sich infolge der Bahneinstellung ab 1970 entwickelte, deren Haltestellen am Marktplatz und am Bahnhofplatz waren, steigerten die Übergangsfrequenz an dieser Stelle. Zudem hatte sich in Glonn die Zahl der Einwohner weiter nach oben entwickelt. Dass die Ampelanlage nötig war, zeigt auch, dass schon 1975 eine  Verlängerung der „Grünphasen“ erfolgte, auch um gerade den Älteren und Behinderten einen gefahrlosen Übergang zu ermöglichen. Das permanente „Grün“ auf der Staatsstraße (soweit kein Fußgängerbedarf) wurde dann 1979 geschaltet
Eine große Erleichterung für die Fußgänger und Radfahrer, insbesondere für die Kindergar­tenkinder, gab es dann 1992 mit dem Bau der Überquerungshilfe in Höhe des Pfarrhofes. Gerade hier, wo durch Abbiegespuren die Straße breiter war, wurde eine große Gefahrenstelle ent­schärft.

Als nächste Übergangshilfe wurde der Zebrastreifen zwi­schen der „Lanz“ und der Hu­bertusapotheke gebaut. Es muss 1997 gewesen sein. Hier war wohl der Bau der Apotheke und der Arztpraxen ausschlaggebend. Von den innerörtlichen Übergän­gen konnte Nummer vier beim Winhart 2016/17 fertiggestellt werden. Dieser war besonders wichtig für die Passanten zum und vom Busbahnhof. Darunter viele Schülerinnen und Schüler, die die Busverbindung zu den Schulen nach Grafing, Ebersberg und Piusheim nutzen. Die Situ­ation an dieser Stelle war durch Einmündung der Kastenseeonerstraße als besonders gefährlich eingestuft. Per Gemeinderatsbe­schluss wurde darüber im Okto­ber 2015 entschieden.

Hans Obermair

aus GMS Ausgabe 259 im Februar 2022

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Bildergalerie Klosterschule 1902 bis Heute

 

 

Das Mädchenschulhaus auf einer alten Postkarte 1905.                                                        Vor der Kirche das Knabenschulhaus.                                                                                             Bild: Archiv Markt Glonn/Sammlung A.Kronthaler

Das Mädchenschulhaus von Süden 1975 mit Gemüsegarten                                Bild: Sammlung Kulturverein/L.Schwarzenberger

Das Mädchenschulhaus von Süden mit Parkplatz um 1980                                       Bild: Archiv Markt Glonn/Sammlung Kulturverein

Das Mädchenschulhaus 1991

Das Mädchenschulhaus vor der Bebauung des Klostergartens , etwa 2009

…weitere Bilder folgen demnächst….

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Glonner “Zechen” und “Greawinkler”

von Hans Obermair

Montag, 21. Februar 2022, Ebersberger Zeitung / Lokalteil

Gemeinschaftsform von Ledigen in bäuerlichen Gegenden lebt bis heute weiter

Der Begriff „Zeche”, ist schon im 13. Jahrhundert ein Begriff. Er kommt nicht vom „Zechen”, also mit Essen und Trinken eine Zeche ma­chen, sondern bedeutet so viel wie Gemeinschaft, wie die „Zeche” der Bergleute. Der Sprachforscher Schmeller erwähnt, dass die „Zech”, im Sin­ne einer Gemeinschaft von ledigen Leuten, an der „oberen Isar” vorkom­me. Die „Zech” war eine Gemeinschaftsform von Ledigen, in bäuerlichen Gegenden, wo es meist keine kirchlichen Vereinigungen, wie Gesellen-oder Burschenvereine, gab. Möglicherweise wurden solche erst gegründet, um die Gestaltung des Freizeitlebens der ledigen Burschen nicht nur den „Ze­chen” zu überlassen. Oder gar um Zechen zu verhindern oder abzulösen.
Und so haben sich Zechen primär nicht an Pfarrorten gebildet, sondern oft in kleineren Orten und Ortsteilen. Überdies gab es in den Pfarr-und Ge­meindeorten, wie zum Beispiel in Glonn, ein reges Vereinsleben. Wenn Schmeller feststellt „an der oberen Isar” gäbe es die Zechen, es gab diese auch bei uns. Sie sind möglicherweise erst später entstanden. Erstaunli­cherweise konnten bisher im nördlichen Landkreis, also bei den „Draußerholzern”, keine Zechen nachgewiesen werden.
Um das Leben in den Zechen darzustellen, sei hier die Gegend um Glonn als Beispiel angeführt. So wie es schon im letzten Drittel des 19. Jahrhun­derts in Schlacht eine Zeche gab, so gab es sie auch, wenn auch erst spä­ter, zum Beispiel in Münster, Glonn, Frauenreuth, und Berganger.

Zechen waren nicht wilde Gemeinschaften, sondern hatten feste Formen. So hatte jede Zeche einen Zechmeister, gegebenenfalls auch einen Stell­vertreter, einen Musikanten und eine Kasse, vom Zechmeister, oder sei­nem Stellvertreter geführt. Zu einer Zeche gehörte auch ein „Stammlokal”. So ist es auch zu verstehen, dass sich die jungen Leute eines Ortes ohne Wirtshaus, der Zeche des Nachbarortes anschlossen. Aufzeichnungen in den einzelnen Zechen wie Protokolle oder Kassenbücher sind nicht be­kannt.
Bei einer „Zech” konnten alle ledigen Burschen und Mädchen eines Gebie­tes mitmachen; auch Knechte, Mägde und Handwerker, die nicht von hier stammten und nur hier im Dienst waren. Es gab keine Altersbeschrän­kung. Wichtig war, dass man noch ledig ist. Zweck einer „Zech” war die Ge­meinschaft. Gemeinsam war man eben stärker. Selbstbewusstsein und Ei­genständigkeit der einzelnen Orte kamen hier besser zur Geltung. Ebenso brauchte man die Gemeinschaft zur Pflege und Weitergabe des Brauch­tums. Außerdem war gemeinsam gekauftes Bier billiger.

Gründungsmotiv war also der Wunsch zur Gemeinschaft. Solche Gemein­schaften entstehen oft gelegenheitshalber. Und da Zechen auch Kinder ih­rer Zeit sind, ist anzunehmen, dass sich viele mit der zunehmenden Frei­heit des Einzelnen „gründeten” wie etwa durch die „Bauernbefreiung” von 1848. Überdies gilt, wahrscheinlich aus demselben Grund, die zweite Hälf­te des 19. Jahrhunderts auch als die „Gründerzeit” für Vereine. Dies betraf natürlich in erster Linie die größeren Orte. Die Vereinigungsmentalität machte aber vor den kleineren Orten nicht Halt. Das Entstehen von Ze­chen wurde hierdurch zweifelsohne beeinflusst. Hie und da mag auch die Eröffnung eines Dorfwirtshauses das Werden einer Zeche gefördert ha­ben. Es ist aber auch umgekehrt denkbar.
Ein Beispiel: die Schlachter Zeche, die „Greawinkler”. Sie umfasste die Orte Schlacht, Kreuz, Steinhausen, Mühtal, Reinsdorf, Balkham, Ursprung und Adling. Glonn wurde also im Norden und Westen halbkreisförmig umgan­gen. Im Süden und Osten von der Frauenreuther Zech. Nur von einer Zech ist ein spezieller Name bekannt: die „Greawinkler”.
Woher der Name „Greawinkler” kommt, dafür gibt es keine eindeutige Erklärung. Wolfgang Koller glaubte, dass dies mit dem Grün der Wiesen und Wälder zu tun hat. So gesehen müssten auch die anderen Zechen um Glonn so geheißen ha­ben. Ebenso wäre es, wenn mit dem „grea” (grün) „jung” oder die Jugend gemeint war. Am ehesten könnte sein, dass „Greawinkler” auf den Um­stand zurückzuführen ist, dass sich die Schlachter Jugend, für die Dreißi­gerjahre steht dies fest, auf der sogenannten „Winkelwiese” getroffen hat. Es ist aber auch nicht ausgeschlossen, dass „Greawinkler” ein Fantasiena­me ist, der anfangs sogar als Deckname hergenommen worden sein könn­te. Fragt man nach dem Zeitpunkt, wann die „Greawinkler” entstanden sind, so ist man ebenfalls auf Vermutungen angewiesen. Da eine „Zech” in der Regel auch sein Wirtshaus brauchte, könnte es durchaus sein, dass die Eröffnung des Schmiedwirt ca 1871, mit dem Entstehen der Schlachter „Zech” zusammenhängt.

Der Jahreslauf einer „Zech” ging natürlich einher mit dem Kirchen- und dem Bauernjahr. Gab es viel zu tun, so gab es wenig zu feiern – und umge­kehrt. Die Höhepunkte eines Zechjahres waren sicher die Tanzveranstal­tungen, die in den umliegenden Orten gemeinsam besucht wurden. So in Glonn die „Pfingstmarktmusi” beim Neuwirt und die „Oktobermarktmusi” in der Post. Der Zechmeister, oder ein von ihm Beauftragter, reservierte für seine „Zech” die Plätze, indem er mit Kreide auf die Tische schrieb „Greawinkler”. Die anderen Zechen taten dies ebenfalls für sich. Dann kam ein Banzen Bier auf den Tisch, der an die eigenen Zechleute ausgeschenkt wurde. Einer von der „Zech” kassierte bei allen männlichen Mitgliedern den gleichen Betrag. Reichte es für den Abend nicht, so wurde nachkas­siert. War es zu viel, so wurde es für spätere Anlässe gespart.
Aus der Zechkasse wurden beim Musikmeister, das waren in Glonn die Diemer und Faßrainer, Tänze bestellt. Burschen von anderen Zechen die „dreintanzten” wurden „abkassiert”. Dirndln dagegen durften bei den Tän­zen anderer Zechen umsonst mittanzen. Zwischendurch spielte die Musik auch manchmal „Zehnerltouren”. Der „Frausee” kostete 20 Pfennige. Wur­den von den Zechleuten Hochzeiten besucht, so wurde nach dem „Abdan­ken” genauso verfahren wie bei einer Tanzmusi. Eintrittsgeld gab es da­mals nicht. Die Musik verdiente ausschließlich an den Zechtänzen und Zehnerltouren. Nicht selten spendierten die Zechen der Musi einige Maß Bier.

Für das Landvolk gab es früher keine Tanzkurse. Nicht tanzen können hät­te, im wahrsten Sinne des Wortes, „Sitzenbleiben” bedeutet. Und welch junger Mensch wollte das schon. Und so wurde das Tanzen häufig bei der Zeche gelernt. In den Stuben, im Fletz oder auf dem Tennenboden gab es Platz genug.
Eine wichtige Angelegenheit im Jahreslauf einer Zeche war der „Kirta”. Dar­über schreibt die in der Schweiz wohnende Emma Rapp, die in Schlacht zu Hause war: „Kirchweih oder Kirta, das war noch ein Tag, und was für einer, für Jung und Alt. Das Wichtigste, es gab Kirtanudeln, Kirtabrot, eine Kirta- hutsch, Kirtabier und den Kirtatanz. Und der Kleinmaier Hermann, er war lange der Musiker seiner Zech, berichtet, dass für die Schlachter Burschen und Dirndl der Silvestertanz eine wichtige Angelegenheit war. Bis Mitter­nacht wurde beim Wirt musiziert und getanzt. Dann ging man mit der Har­monika voraus, von Hof zu Hof und wünschte ein gutes Neujahr, wofür man mit einem Geldstück belohnt wurde.
Wenn jemand von der Zeche heiratete, so wurde vom Zechmeister im Auf­trag der Zeche ein „Regulator” (Wanduhr) oder ein „Humpen” überreicht. Sofern die Zechkasse es erforderte, wurde hierfür (nur bei den Burschen) einkassiert. Das Brautpaar bedankte sich für das Geschenk mit Freibier und Ehrtänzen. Einige Tage vorher wurde, in der Regel im Hause des Hochzeiters oder der Braut, die „Nachthochzeit” gefeiert. Der Name kommt wohl davon her, weil sie im Gegensatz zur Hochzeit, am Abend bzw. bei der Nacht gefeiert wurde. Wurde im Greawinklerbezirk eingehei­ratet, dann wurde von der Zech ein Hochzeitsbaum aufgestellt. Hatte sich nach einem Jahr noch kein Kindersegen eingestellt, so gehört der Baum den Burschen.
Wie schon geschrieben, waren die einzelnen Zechen (Schlacht, Adling usw.) auch selbst aktiv. Die Schlachter Burschen trafen sich an Sonntagen ge­wöhnlich beim Wirt. Auch bei diesen Treffen wurde gemeinsam ein Ban­zen Bier gekauft und natürlich auch getrunken. Der Fellermaier Hartl weiß, dass die Schlachter Jugend 1934 eine Holzhütte auf oder in der Nähe der Winkelwiese, gebaut haben. Diese Hütte wurde „Wastlalm” genannt. Dort traf man sich zum Reden und Tanzen, um von den „Alten” nicht eingese­hen zu sein. Der Kleinmaier Hermann nennt dies eine „sturmfreie Bude”. Aber auch die Adlinger hatten ihre Hütte. Einmal in ihrer Geschichte haben die Greawinkler sogar einen Maibaum aufgestellt. Dies war im Jahre 1938.

Die „Greawinkler” brauchten natürlich auch eine Organisation. Die ganze Zeche hatte immerhin gut 50 Mitglieder. Allein die Schlachter hatten 20 bis 25 Treffen, die sich jährlich wiederholten. Dabei hatten die Adlinger, die von der Glonner Christlmühle den Strom bezogen, ein besonderes System. Die Neunerbuben, der Max und der Jakl, Teil der Adlinger Burschen, waren beim Christlmüller im Dienst. Wenn ihnen das Einsagen oblag, ließen sie einfach in Adling die Lichter flackern, indem sie den Storm kurz unterbra­chen. Die Adlinger Burschen wussten dann, was los war.
So wie in Schlacht haben die Weltkriege überall das Zechenleben zum Still­stand gebracht. Aber beide Weltkriege haben die „Greawinkla” überstan­den. Es gab jeweils einen Neubeginn. Wenn sich auch die „Heutigen” Bur­schenverein Schlacht nennen, den Geist der „Greawinkler” gibt es noch. Heute auf die ganze Glonner Gmoa ausgedehnt und seit 1994 mit Fahne.

Hans Obermair ist Heimatforscher, er lebt in Glonn.

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